Über Salome
Die Suche nach dem Märchenland
(Kurzform)
Es war einmal eine kleine rothaarige Märchenprinzessin mit Namen Salome.
Sie erblickte an einem eiskalten Januartag das Licht der Welt, gerade zu dem Zeitpunkt des Tages, an dem das Sternbild des Steinbocks im Tageslicht zu verblassen begann. Die Königin, der erst im hohen Alter das Glück der Empfängnis beschieden wurde und die die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, weinte vor Glück, und der König gewährte, vor Stolz und Freude über die ersehnte Erbin, allen Untertanen des Märchenlandes einen Feiertag.
Doch das Idyll sollte nicht lange Bestand haben…
Die Schwester des Königs, eine böse Hexe, die selbst ihre Finger nach dem Throne ausstreckte, raubte nämlich das Neugeborene, versteckte es bei einer ahnungslosen, armen Frau, deren Tochter sie heimlich tötete, und belegte es darüber hinaus mit einem heimtückischen Fluch, der die Prinzessin nie wieder die Heimat und das Glück finden lassen sollte. Der Königin und dem König jedoch ließ sie berichten, ihr kleines Mädchen sei bösen Räubern zum Opfer gefallen. Bald darauf starb das Königspaar vor lauter Gram. Von dieser Stunde an regierte die Intrigantin.
Dies war das Ende des guten Märchenlandes, denn um fortzubestehen brauchte es die einzige Erbin.
Die kleine Prinzessin und Erbin aber wuchs nun bei ihrer neuen Mutter in ärmlichen Verhältnissen in dem Land an der Saar auf. Der Vater machte bald eine lange Reise, von der er erst 30 Jahre später zurückkehren sollte. Salome war ein liebes, ein stilles Kind, das sehr an seiner Mutter hing und hatten die beiden auch nur sich selbst, so waren sie doch nicht arm.
Doch bald wurde der Hunger grösser und die Mutter ließ die kleine Salome zurück bei der Großmutter, um in der fernen Stadt Berlin ihr Glück zu machen. Das brach dem Mädchen das Herz, hätte es doch lieber im Magen gehungert, als diesen Hunger in der Seele ertragen zu müssen. Die Zeit aber heilte, wenn auch nicht narbenfrei das Kinderherz. Auch half es, dass die Großmutter eine gutmütige, alte Frau war, die das kleine Mädchen liebte. Salome glaubte sogar bald das Glück und die Heimat hier gefunden zu haben, doch erinnern wir uns ans an den Fluch der bösen Hexe. Die Mutter holte nach Jahren das Kind zu sich, denn es musste die Schule besuchen. Die Trennung von der geliebten Großmutter fiel schwer, aber war doch unvermeidlich.
In der großen Stadt wurde die Prinzessin nie heimisch. Sie wohnte zusammen mit der Mutter in einer kleinen Hütte. Die Mutter musste hart arbeiten und hatte wenig Zeit. Das Mädchen war oft alleine und um ihrer Mutter zu helfen lernte sie sehr schnell selbstständig zu sein, sich nur auf sich selbst zu verlassen, oder eben verlassen zu sein. All das hatte jedoch einen Preis, sie verkauft das Lachen und ihre Unbeschwertheit des Kindseins. In ihrem Herzen wuchs das Unglück wie ein Krebsgeschwür.
Eine Märchenprinzessin ist innerlich mit ihrem Land verbunden und es ist ein unbewusster Trieb in ihr, es zu suchen und sich mit ihm zu vereinen.
Die böse Hexe beobachtete daher stets eifersüchtig das Kind durch ihre Zauberkugel und sie lachte hämisch und rieb sich die Hände, denn ihr Plan ging auf.
Eines Tages merkte Salome, dass die Suche nach der Heimat, von der sie oft so intensiv träumte als wäre sie real, für sie nicht erfolgreich sein würde. Unter der Last dieses Wissens brach sie innerlich zusammen und verschwand. Statt dem lieben folgsamen Kind blieb der Mutter nun fortan ein rebellisches, grausames und haltloses Wesen.
Sie verließ ihre Mutter, um rastlos durch das Leben zu treiben. Mit gelegentlicher Arbeit und Übernachtungen bei stets wechselnden Bekannten hielt sie sich über Wasser. Der böse Atem der Hexe trieb sie ständig weiter fort. Salome lernte nun andere aus ihren Ländern vertriebene Menschen kennen, sie verrieten ihr einen Weg, um zurück ins Land zu gelangen. Man musste kleine Pillen schlucken, wahlweise auch einen starken Trank, oder Pulver zu sich nehmen. Für kleine Momente tauchte das Land dann vor ihren Augen auf und seltsam vertraute liebenswerte Geister, deren Augen auf ihr ruhten, streckten die Hände nach ihr aus. Ihr Geist verfing sich in einem Netz aus Träumen, aus dem er sich nur mit letzter Kraft befreien konnte. Um sich neu zu formieren änderte Salome ihr Leben komplett, sie trennte sich von ihren sogenannten Freunden und der Selbstzerstörung, sie fand eine annehmbare, normale Arbeit, eine eigene kleine Hütte und vor allem innere Ruhe. Sie erkannte, dass das gute alte Märchenland nicht außen, sondern in ihr selbst zu finden ist.
Es begann eine schöne Phase ihres Lebens. Sie begann zu lesen, und las und las und wenn sie nicht gestorben ist, dann liest sie wohl noch immer. Sie fand in Büchern Kraft, neue Perspektiven und Gedanken und vor allem Freude. Neben dem Lesen schaffte es Salome eine Familie zu gründen und schenkte zwei kleinen Prinzen das Leben, zwei so märchenhaften Knaben, dass die böse Hexe schon heute in Angst und Schrecken leben muss, denn gemeinsam werden sie den Weg in Märchenland sicher finden…
Ein glückliches Ende? Wer weiß das schon… Unglaublich? Aber so steht es geschrieben…

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August 8 um 12:34
Das stimmt doch gar nicht
August 8 um 6:50
Stimmt, es stimmt nicht!
Aber ich bin gestern nicht mehr dazu gekommen mehr zu schreiben und der Satz ist daher nur ein oller Lückenbüßer.
August 8 um 9:58
Das ist aber eine böse Geschichte
Die mag ich ich nicht!
August 9 um 9:19
August 9 um 10:37
Also ich bin dafür, dass Märchen sich erfüllen, und drücke gaaaanz fest die Däumchen!!!
September 20 um 11:43
Ohhh .. das Du es so siehst war mir NIE klar, allerdings freut es mich das Du inzwischen Dein “inneres” Märchenland gefunden hast !
Zumindest ist es schön das Du Dich nicht im “Netz der Träume” verfangen hast !
Ich allerdings bin traurig das Estherlein, bzw. Prinzessin “Salome”, entschwunden ist (Berlin).
Naja ich bin derzeitig zwar nicht auf der Suche nach dem Märchenland, aber auf der Suche nach dem Land namens “Vergangenheit”.
Deine Geschichte ist in der Summe “schön”, weil Esther ja nun glücklich und 2 Kiddies hat.
In dem Teil den ich miterleben durfte, das düstere Land des “Linientreu”, hat Prinzessin Salome der bösen Hexe Angst durch Ihre märchenhafte Schönheit gemacht.
Aber vermutlich habe ich damals die Hexe nicht bemerkt, weil unsere Prinzessin Salome nicht nur durch Äußerlichkeiten die Hexe abwehrte.
Hilfsbereitschaft und innere Herzensgüte die die Hexe abwehrte führten aber auch dazu das nicht alle sogenannten Freunde auch falsche waren.
September 20 um 1:08
Hallo John-Patrick,
wie geht es Dir denn so? Schön von Dir zu hören, bzw. lesen.
Ich weiß, daß Du die Zeit damals etwas anders in Erinnerung hast. Wir haben zu diesem Zeitpunkt quasi in verschiedenen Dimensionen, wenngleich im selben Raum gelebt. Vieles hast Du nicht wissen können/dürfen, aber das ist eine Geschichte für sich. Ich habe damals einfach in vielen Welten gelebt. Bezeichnend diesbezüglich mag wohl sein, dass ich an Dich wenige Erinnerungen habe. Scheinbar war ich einfach zu oft zu breit.
In welcher Schule hast Du eigentlich das Komplimente machen gelernt, nicht schlecht, nicht schlecht!
September 24 um 12:44
… mmmh, Berliner Charme ?!
Ich passe mich mal diesem Blog an und erzähle ein “kleines” Märchen !
Zuvor aber … wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten. Liegt ja ohnehin nur daran das dieses Script hier Sie nicht filtert und richtig abspeichert ! *smile*
Es war einmal vor langer Zeit ein Prinz der einen besonderen Musikgeschmack hatte. So kam es das der Prinz einkehrte ins düstere Land des Linientreu, denn dort zupften die Musiker nach des Prinzen Geschmack. Da der Prinz jedes Wochenende im düsteren Land war, so wurde er zu einem düsteren Prinzen.
Just, zu dieser Zeit, geschah etwas merkwürdiges im düsteren Reich ! Eines Nachts im düsteren Reich wurde es hell, ein Engel stieg herab und leuchtete bis in die Tiefen des düsteren Prinzen Sehle. Für den Prinzen blieb die Zeit stehen, ganze Galaxien von Sternen machten Sich auf in seinem Herzen zu leuchten und zu brennen. Umstehende Adlige erkannten was gerade mit dem Prinzen passierte. Allerdings waren dies nur Sterbliche, sterbliche die dazu neigten das anzunehmen was Ihrem Geist und Ihrem Erfahrungsschatz entsprach. Der Prinz hatte sich weit mehr als nur verliebt, denn er sah ein Engel, seine Seelenverwandte. Als der nun leuchtende Prinz, formerly known as “düsterer Prinz”, sich aufmachte diesen Engel für sich zu gewinnen, stellten sich mit der Zeit leider Komplikationen heraus. Sein Engel war in einer glücklichen Beziehung und erkannte leider nicht so wie der nun wieder düstere Prinz die Seelenverwandtschaft. Der Prinz war gebrochen, ein Schatten seiner selbst. Die Galaxien von Sterne leuchteten nicht mehr in seinem Herzen, sondern Sie explodierten und ließen nichts mehr von dem Herzen übrig. Dort wo früher einmal des Prinzen Herz war, dort waren jetzt die Reste der Galaxien, ein tiefes und dunkles schwarzes Loch. Des düsteren Prinzen Schicksal schien besiegelt, hineingezogen ins schwarze Loch, und dem Untergang geweiht.
Zur selben Zeit in des Prinzen düsterem Land gab es eine Magd, Sie servierte Speis und Trank. Diese Magd war aber eine verkleidete Prinzessin. Ja dies war unsere märchenhaft schöne Prinzessin Salome. Der Prinz erahnte die blaublütige Herkunft der Magd, und so kam es das Sie sich angefreundet hatten. Prinzessin Salome schaffte nun aber was niemand anderer schaffte. Gefangen im schwarzen Loch sah der düstere Prinz die Hände der Prinzessin die Ihn herausholten aus der Ausweglosigkeit. Durch Ihr freundliches Herz erreichte die wunderbare Prinzessin aber viel mehr. Anscheinend pflanzte Sie eine gewaltige mit spitzen Dornen bewaffnete Rosenhecke um das schwarze Loch in meiner Brust. Auf das der düstere Prinz sich mächtig stechen und mächtig bluten sollte wenn er dem schwarzen Loch noch mal zu nahe kommt. So schaffte es der Prinz dank seiner blaublütigen Freundin zu überleben. Prinz und Prinzessin unternahmen daraufhin viele Dinge zusammen, beispielsweise nach dem düsteren Land kehrten Sie ins Land des Volkes ein, und verspeisten einen McRip. Die Prinzessin schaffte es sogar den düsteren Prinzen an einen bunten Ort mitzunehmen, hinter dem Europacenter, ins Land des Reggae. Einmal sogar in einen Technoclub, und manchmal wenn die Prinzessin um des Prinzen Wohl zu sehr besorgt war, nahm Sie ihn mit zu sich nach Hause, damit Sie besser auf den düsteren Prinzen acht geben könnte. Unsere wunderbare Prinzessin Salome, das Energiebündel, so kam es das der Prinz geweckt wurde und nur eine halbe Stunde später sich auf der Loveparade am Kuhdamm wieder fand. Sie hatte soviel von dem was der Prinz gar nicht mehr hatte, ein riesiges wunderbares Herz, in dessen Nähe sogar der Prinz wieder lächeln konnte. Der düstere Prinz bemerkte aber auch das hinter der wundervollen Prinzessin Salome Hexer und Zauberer her waren, nicht nur für Pülverchen. Viele böse Zauberer waren hinter der süßen und wunderbaren Prinzessin Salome her, vor allem mit Ihrem Zauberstab. Deshalb durfte die Prinzessin bei arg zu aufdringlichen Zauberern den Prinzen als Ihren Bruder ausgeben. Der düstere Prinz hatte zwar nicht das Aussehen eines Austria gebürtigen Gouvernator, aber er hatte dafür die Rüstung des düsteren Reichs Linientreu, Springerstiefel mit Stahlkappen und eine Lederjacke. Böse Zauberer verhielten sich so gleich viel sanfter.
Aber der düstere Prinz stand im normalen Leben völlig neben der Spur, ein Engel trat in sein Leben und war völlig unerreichbar geworden. Für den düsteren Prinzen war das Wochenende aber auch schlimm, denn ein Engel verwandelte sich in eine Todesfee, und zehrte an des Prinzen Sehle. So kam es das der Prinz eine Entscheidung traf. Der düstere Prinz verließ voller Trauer das düstere Land des Linientreu, sein geliebtes düsteres Land, das Land der wunderbaren Prinzessin Esther, aber eben vor allem das Land der Todesfee die des Prinzen Seele irgendwann doch noch zerstören würde.
Der Prinz ohne Herz versuchte so sein Leben zu leben. Ein Leben ohne Lächeln da die wunderbare Prinzessin Esther nicht mehr in des Prinzen Nähe war. Der herzlose Prinz erinnerte sich an das was Ihm einmal Spaß gemacht hatte und studierte die Welt der Computer. Im Internet war der Prinz so bereits zu einer Zeit wo es keinen IE oder Netscape gab, sondern der einzige Browser noch Mosaik hieß. Richtig gut wurde der düstere Prinz in der Welt des Programmierens. Aber auch kein Wunder, da ein herzloser Prinz eher einem Computer als einem Menschen gleicht. So trug es sich zu das er ein Programmierer wurde. Selbst in der Zeit als die IT-Firmen am Abgrund standen fiel der Prinz nicht und hatte noch einen Job. Tag um Tag, Jahr um Jahr, strichen so ins Land.
Begünstigt durch des Prinzen IT Kenntnisse ergab es sich das der düstere Prinz Gottes IP Adresse herausfand. Gottes Adresse wird hier aber NICHT verraten ! Der Prinz fand aber die Emailadresse seines Engels. Nach Jahren der Stille versuchte der düstere Prinz den Kontakt. Jahre, in denen der düstere Prinz jeden Tag das Antlitz seines Engels vor sich sah. Engel scheinen aber vergesslich zu sein, erst nachdem ich Sie erinnern musste konnte Sie mich zuordnen. Wahrscheinlich pflastern viele Prinzenleichen den Weg einer Todesfee. Ein düsterer Anfang, der Prinz hätte aufhören sollen, aber in des Prinzen Herzen waren schon wieder Galaxien voller Sterne am leuchten. Mail um Mail kamen Sie sich näher, so dachte der inzwischen wieder leuchtende Prinz. Dann jedoch… Stille. Es kam keine Antwort mehr. Tag um Tag verging und des Prinzen Galaxien gaben keine Ruhe. Nach einem Monat war es dann so schlimm, das der Prinz viertelstündlich sein Emailfach nachsah. Egal ob Abends, mitten in der Nacht, oder auf Arbeit. Der düstere Prinz war völlig Blutüberströmt, da er sich wieder am Abgrund befand, gefangen an der von Prinzessin Salome gepflanzten dornigen Rosenhecke. Wieder am Abgrund beschloss der Prinz wieder den Kontakt zu beenden. Diesmal jedoch gab es keine Prinzessin Salome die den Prinzen auffangen konnte. Sicherlich im Laufe der Jahre gab es andere Prinzessinnen, aber früher oder später, meistens früher, mussten Sie erkennen das ein Prinz ohne Herz für Sie bestenfalls nur ein Zauberer sein kann. Ein Zauberer mit dessen Zauberstab Sie spielen konnten, aber ein Herz zum spielen fand keine mehr.
Der Prinz war aber zum Glück dennoch nicht allein. In des Prinzen Schlosses gab es inzwischen eine Prinzessin. Zwar nicht von der selben Art, aber eine süße kleine Katze, 4 Pfötchen die sich um den Prinzen kümmerten. Der düstere Prinz, zwar ohne Herz, aber dennoch liebt er Katzen, besonders seine kleine Prinzessin Lilly. Gerüchte besagen das die ersten Worte des Prinzen “miau” waren. Zwar Gerüchte, aber wer den Prinzen mit Lilly gesehen hat, würde eher darauf wetten als auf den morgigen DAX Stand. Die kleine kümmerte sich um Ihren düsteren Prinzen. Mit Ihren 4 Pfötchen richtete Sie die Rosenhecke wieder auf. Mit Ihrem Schnurren bearbeitete Sie Ihren düsteren Prinzen so lange bis der nach Monaten, nach einem Jahr, also JETZT, wieder zum Lächeln in Ihrer Nähe fähig war.
Also, was lernen wir daraus ? Stellt man neben der düsteren Geschichte unserer Prinzessin Salome eine noch viel düstere daneben so wirkt Sie nicht mehr so düster. Selbst als Prinzessin Salome im Tal der Tränen war und inzwischen meint das dieses Kapitel nur düster war, war Ihr Herz so voller Güte das Sie für andere eine helle Fackel in der Finsternis war. Wie endet nun mein Märchen … mal abgesehen davon das ich die wunderbare Prinzessin Salome hier wiedergefunden habe. Eigentlich könnte es beinahe wie jedes Märchen enden, beinahe. Denn es ergab sich das die zerstörerischste Kraft im Universum mitten unter uns auf diesen Planten geriet. Ein schwarzes Loch, abgeschottet durch eine dornige Rosenhecke, genährt von den düsteren Prinzen Lebensenergie.
Deshalb…
Und wenn der düstere Prinz nicht gestorben ist, so lebt IHR auch noch heute.
September 24 um 2:03
Lieber John-P. aus B.,
wisse:
Es gibt sehr viele Menschen, die unglücklicher sind als du. Das zu wissen gewährt zwar kein Dach, darunter zu wohnen. Allein, sich bei einem Schauer darunter zu retirieren, ist das Sätzchen gut genug.
und:
Wer seinen Gegenstand nicht beherrscht, der macht von Komparativen und Superlativen reichlich Gebrauch.
Gruß
Esther
September 26 um 3:20
Hallochen Esther,
klang ja als ob Du Dich als neuestes Mitglied im “Dr. Sommer Team” fühlst. *smile
Aber Du hast recht! Nicht mein Gegenstand. Nachdem ich mich hier mal ein bisschen umgekuckt habe, scheinen wir 2 immer noch in 2 Dimensionen zu leben. Was wir 2 lesen kann wohl unterschiedlich nicht sein. Das allermeiste was ich hier finde, würde bei mir gleich in den Karton “Fantasy” wandern, ein Begriff den ich wohl erheblich großzügiger verwende als Du. Für meine Interessen gibt es noch nicht mal Sparten hier, keine “Wissenschaft”, “Sachbuch” oder “Nachschlagewerk”. Um dies mal zu verdeutlichen mein nicht einzuordnender Buchtipp… ISBN: 3216304027
Dennoch habe ich probiert mich hier anzupassen und in Deinem Märchen-Style zu schreiben. Ich dachte es wäre mir gelungen, dafür das ich schon so lange keine Geschichte, oder sogar Märchen geschrieben habe.
Zurück zu Deinen “hilfreichen” Tipps… Ich habe es noch einmal überflogen, kann aber den Plural von “Komparativen und Superlativen” nicht nachvollziehen. Ist hier die Verwendung des Plurals als literarischer Kunstgriff für den Komparativ des Missfallens zu deuten? *smile
Irgendwie erinnert mich das hier an eine besuchte Vorlesung über Kommunikationstheorie. Die menschliche Sprache ist nicht eindeutig und bedarf leider der Interpretation, wenn einer spricht, erhält jeder Zuhörer eine andere Information.
Der Superlativ “zerstörerischste Kraft des Universums”… Ein Biologe hätte wohl an die Reproduktion der Gene, ein Theologe an Gott, ein Philosoph an den Geist, und eine Bibliophagin wie Du je nach Tagesform an Liebe oder Hass gedacht. Meine Interpretation wäre eher die eines Physikers, ein schwarzes Loch, womit mein Superlativ eindeutig gerechtfertigt wäre.
Den einzigsten Komparativ habe ich im Vergleich der beiden Märchen gefunden. Zwei Märchen miteinander zu vergleichen ist vollkommen in Ordnung, und da Dein Märchen als Schlusspunkt ein Happyend hat…
Allerdings enthalten beide Märchen biographische Teile. Ich bin der festen Überzeugung das man 2 Leben NICHT miteinander vergleichen kann. Solltest Du das leider so verstanden haben, bitte ich hiermit hoch offiziell um Verzeihung!!
Eigentlich wollte ich nur folgendes erreichen…
A) ein paar Fakten einstreuen das Du Dich besser erinnern kannst und evtl. sagst “Ja, stimmt ja, einer der wenigen guten Nicht-Zauberer.” *smile
B) Dir klar machen das selbst die im Tal der Tränen befindliche Esther hier als eine gute Seele gesehen wird
Alle weiteren Reaktionen wären unangebracht und basieren wahrscheinlich eher auf meinen anscheinend verunglückten literarischen Versuch.
So erwarte ich beispielsweise kein Besuch des vatikanischen Geheimdienstes, weil ich Gottes IP habe.
September 27 um 9:06
Muss ich das jetzt alles lesen ?
Na gut, weil Du es bist…
Aber erstmal noch nen Doktorsommerspruch :
In der Kürze liegt die Würze…
Tante Edit:
Oho, aha, soso! Klasse! Danke, habe herzlich gelacht!
Du schaffst es doch glatt mich totzuquasseln, Kompliment!