Onyxe - Die Wildrosenvilla
Verfasst von Esther am Juli 7
Ein ganz nettes Büchlein, …
… das Onyxe da geschrieben hat. Allerdings auch kein unvergessliches Leseerlebnis. Dazu fehlte doch eine Menge.
Zum Inhalt:
Auf einem Ball lernt die einsame Celine Pete kennen, dessen Eleganz sie nachhaltig beeindruckt. Spontan nimmt sie seine Einladung an, ihn zu seiner Villa zu begleiten - doch die “Wildrosenvilla” entpuppt sich als ein Edelbordell der Luxusklasse. Gefangen im goldenen Käfig wird die schockierte Celine in die geheimen Regeln des Hauses eingeweiht. Obwohl die märchenhafte Empfänge, die erotischen Inszenierungen und dargebotenen sinnliche Verlockungen sie nicht kalt lassen, weigert sich Celine, den Regeln des Hauses zu folgen und den männlichen Kunden zur Verfügung zu stehen. Ihre Halsstarrigkeit hat regelmäßige Bestrafungen und Demütigungen durch Pete zur Folge. Celine verfällt Pete mit Haut und Haar, und es gelingt ihr, Pete, der eine Schwäche für sie zu haben scheint, gnädig zu stimmen. Er fordert jedoch ihre völlige Unterwerfung und Hingabe - wozu Celine nicht bereit ist …
Das klingt ja nach meinen bevorzugten Thematiken: Dominanz, Unterwerfung, Zähmung der Widerspenstigen, so dachte ich. Ich war dementsprechend auch sehr enttäuscht, dass der Funke in diesem Roman bei mir einfach nicht zünden wollte. Immer störte mich etwas, ich empfand es als hohl, leer, lustlos. Vielleicht kann ich auch irgendwie an der Anbahnung der Geschichte nichts erotisches finden. Da wird die Protagonistin nämlich gekidnappt, eingesperrt, gleich brutal mit Stöcken geschlagen, gedemütigt, zwangsprostituiert, ohne dass ein Hauch Erotik dabei ist. Diese entwickelt sich erst später… Auch hat sie keine Chance zu fliehen. Ich fand die Vorstellung so eingesperrt zu sein, in der Gewissheit nie wieder dort rauszukönnen abtörnend. Die erotische Spannung entwickelt sich bei dieser Art Spiel meiner Meinung nach, eher, wenn die Protagonistin theoretisch jederzeit gehen kann, es aber praktisch nicht schafft, weil sie hörig und geil ist.
So empfand ich denn den ganzen Roman als brutal und unerotisch, wenn auch sonst sehr nett und glatt geschrieben. Daran konnte dann auch das etwas unglaubwürdige Super-Happy-End nicht mehr ändern.
Meine Bewertung:

ISBN: 3938281308 Plaisir d'Amour Verlag Mai 2007 kartoniert 184 Seiten
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Was wir schon immer zum Thema wissen wollten, finden wir zum großen Teil hier in diesem Buch. Zumindest die technische, praktische Seite ist gut abgedeckt. Es finden sich haufenweise Adressen, Anlaufstellen und Ratschläge rund um das Thema BDSM. Abgerundet wird das Gesamtbild des Buchs durch viele Erfahrungsberichte, beispielsweise zum Coming-out, Regeln auf SM - Parties und professionellem SM.
Schwer vorzustellen!
… aber was für eines! Dieses Buch ist definitiv nichts für Leute, die etwas gegen tagelang andauernde Dauererregung haben.
Dieser Roman von Laura Reese verlangt einem einiges ab. Vor allem ein hohes Maß an Toleranz und Offenheit gegenüber anderen, ungewöhnlicheren Formen der Lust. Und Spaß daran, sich in extreme Rollen zu versetzen. Angst vor deftiger, vulgärer Sprache ist ebenfalls hinderlich.
Mal etwas gutes aus dem Hause U-Books. Ein Buch, dass einen gefangen nimmt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Zumindest nicht nach der Lektüre ihres zweiten sehr gelungenem Roman “Die Nichte der Marquise”. Der Debütroman gleicht dann doch noch arg einem gewöhnlichen Nackenbeisser.
Daria Charons Die Nichte der Marquise ist ein historischer, erotischer Roman von überraschend hoher Qualität. Ich glaube ich habe das Buch in 36 Stunden ohne, oder mit wenigen, Pausen durchgelesen. Das ist bei mir schon eine Seltenheit.
Bei dem Buch ” Im Zauber der Verführung” handelt es sich um einen erotischen Liebesroman von der - Zitat Verlag - Meisterin erotischer Liebesromane. Das ist schon allerhand, die Meisterin. Die wollte ich dann doch kennenlernen und habe mir einen Roman der Autorin besorgt. Natürlich war ich auch ein bisschen spitz *g* und habe auf einen vergnüglichen Leseabend gehofft…