Verfasst von Esther am Oktober 29
Ann Dinsdale - Die Brontës in Haworth
Der Verlag über das Buch:
Haworth: ein Dorf in der nordostenglischen Grafschaft Yorkshire. Hier lässt sich 1820 der Pfarrer Patrick Brontë mit seiner Familie nieder. Damals ahnt noch niemand, dass es einmal zur beliebtesten Pilgerstätte für Literatur-Fans in England nach Stratford-upon-Avon werden würde. Heute arbeitet hier Ann Dinsdale, die Autorin dieses Buchs, als Bibliothekarin des Brontë-Museums. Sie stellt darin die Familienmitglieder einzeln vor, macht uns mit den Zeichnungen und Gemälden der Geschwister vertraut und widmet sich ihren Gedichten und Romanen samt deren Aufnahme bei der zeitgenössischen Kritik. Des Weiteren – und hier erfährt der Leser besonders viel Neues – wird Haworth ausführlich dargestellt, wo die Schwestern ihre großartigen, leidenschaftlichen Romane ersannen: die harten Lebensbedingungen seiner Einwohner, die ihr karges Brot mit Zulieferarbeiten für die Wollindustrie verdienten und in derart miserablen hygienischen Verhältnissen lebten, dass ihre Lebenserwartung um 1850 bei nur 25,8 Jahren lag. Schließlich geht es um die Brontë-Biografien, die Geschichte des Brontë-Museums sowie die Verfilmungen der Romane. Simon Warner hat Haworth so mit seiner Kamera eingefangen, dass wir uns in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückversetzt fühlen.
Über die Autorin
Ann Dinsdale lebt in Haworth in West-Yorkshire und arbeitet als Bibliothekarin am dortigen Brontë Parsonage Museum, der weltgrößten Sammlung von Gegenständen aus dem Besitz der Brontës.
Simon Warner, geb. 1951 in Oxfordshire, hat sich als Fotograf der Landschaften Großbritanniens einen Namen gemacht. Er lebt in der Nähe von Haworth.
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Verfasst von Esther am Oktober 8
Dringender Neuzugang in meiner Wunschliste!
Inhalt:
»Meine Mutter glaubte, es sei Krieg, nicht im übertragenen, sondern im blutig-ernsten Sinn des Wortes. Man habe sie gefangengenommen, und sie werde nun ›vom Feind‹ bewacht. Es war ihr ein Rätsel, wie wir unbehelligt durch die feindlichen Linien gelangt seien und sie gefunden hätten.« Aus nächster Nähe, mit der Genauigkeit der Liebe beschreibt Cyrille Offermans das Schicksal seiner alten, dement werdenden Mutter: Die ersten Anzeichen wie Vergesslichkeit, Verwirrung und Misstrauen, und wie schwer die plötzliche Distanz zu ertragen ist. Wie die Aufnahme ins Heim unvermeidlich wurde, weil es keine gemeinsame Realität mehr gibt, wenn die innere Welt eines Menschen sich auflöst. Die eigene Scham und die Schuldgefühle, die ständigen Zweifel, ob man als nächster Angehöriger, als Sohn das Richtige tut. Und wie es dennoch möglich ist, mit den Schwächen des Alters – und den eigenen – zu leben: in Würde, achtsam, liebevoll.
Cyrille Offermans
Aus dem Niederländischen von Walter Kumpmann
14.90 EUR
160 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum: 08.09.2007
ISBN 978-3-88897-485-4
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Verfasst von Esther am August 13
Am 27.08.2007 ist Leo Perutz seit 50 Jahren tot. Da er zu meinen liebsten Schriftstellern zählt, möchte ich an dieser Stelle mal wieder eifrig an alle Leser und Liebhaber von ungewöhnlicher, bezaubernder und fesselnder Literatur appellieren ( wieder einmal) ein Buch von ihm zu lesen…
Der DTV - Verlag hat anlässlich seines Todestages ein kleines lesenswertes Spezial auf seiner Webseite zum Thema veröffentlicht mit einer anschaulichen Liste von Publikationen. Es lohnt sich reinzuschauen und vor allem auch zu lesen!
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Verfasst von Esther am August 6
Da schlägt mein Bücherherzchen schneller und meine Wunschliste wurde um dieses kleine Büchlein erweitert:
Klappe:
Armand, Philosoph im Ruhestand, glaubt das Leben hinter sich zu haben. Auch Pauline, 20, denkt, sie kenne es. 50 Jahre trennen die beiden, und doch ergeht es ihnen gleich: Sie waren allein in der Stadt der Liebe, bevor sie einander trafen. Nicht um Sex und nicht nur um Freundschaft geht es in ihrer Begegnung, wohl aber um die Wiederentdeckung der Lebensfreude.
Rezensionen in Netz:
Der Rezensent Marko Martin hat im Deutschlandfunk eine sehr positive Meinung geäußert. Er empfindet “Die letzte Liebe des Monsieur Armand” als konzentriert geschriebenes und wohltuend arabeskenfreies Buch.
Steffi von booksection bezeichnet es als eine wunderbare und warmherzige Geschichte voller Humor, die augenzwinkernd die Vorurteile in unserer Gesellschaft auf die Schippe nimmt.
Eindeutig ein Wunschlistenzuwachs…
Francoise Dorner: Die letzte Liebe des Monsieur Armand
Aus dem Französischen von Christel Gersch.
Diogenes Verlag, Zürich 2007, 138 Seiten 16,90 Euro
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Verfasst von Esther am Juli 25
Der zweite Vorsteher des tibetischen Kloster Shechen in Nepal und Übersetzer des Dalai Lama Matthieu Ricard hat ein neues Buch veröffentlicht.
Das Buch trägt den simplen Namen “Glück” und da ich es als interessanten Lesetipp eingestuft habe, möchte ich es hier auch gerne vorstellen.
Klappentext:
Glück ist kein Zufall, sondern jeder kann es lernen. Matthieu Ricard gibt revolutionäre neue Einblicke in das, was wir als Glück im Leben bezeichnen, und zeigt, wie wir den Geist so verändern können, dass wir tiefes Glück empfinden. Glück entsteht, wissenschaftlich messbar, aus einem inneren Gleichgewicht von Körper und Geist. Es ist das Resultat einer inneren Reifung, die ganz allein von uns abhängt und die wir Tag für Tag verfolgen können. Konkrete Übungen und Meditationsanleitungen am Ende jedes Kapitels weisen einen klaren Weg zu einem glücklicheren Leben.
F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2007
ISBN 3485011169,
Gebunden, 300 Seiten, 19,90 EUR
Mal schauen, ob ich es ergattern kann…
Ist ja doch recht teuer… welch ein Un- Glück! 
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