SALOMES BÜCHER

Leben und Lesen gegen den Strom

Weblog-Archiv für 29. Juni 2008

Lisa Moos – Das erste Mal und immer wieder

Verfasst von Esther am Juni 29

Erstmal zu Ende gähnen….

… muss ich eben gerade noch, bevor ich mich an die Rezension dieser ermüdenden Autobiographie wage.

Erstmal zum Inhalt:

In „Das erste Mal und immer wieder“ erzählt Lisa Moos intim, offen und detailliert von ihren Erfahrungen als Prostituierte: von Leidenschaft, Hemmungslosigkeit, sexuellen Obsessionen und Schattenseiten des Gewerbes – und warum sie die Hoffnung auf die große Liebe niemals aufgegeben hat.“Es ist ein medialer Tabubruch: Die ehemalige Prostituierte Lisa Moos spricht offen und detailliert über die Welt der käuflichen Liebe. Es ist ein schonungsloser Bericht über Gewalt, Liebe, Sex und eine Bestandsaufnahme der Situation der Huren in Deutschland.

Es freut mich sehr für Lisa Moos, dass sie sich ihre Sorgen, Ängste und Traumata ihrer Vergangenheit von der Seele schreiben durfte und damit auch noch Kohle verdient hat. Allerdings war es zum Lesen der reinste Horror an Langeweile. Die Geschichte von Frau Moos hat mir nichts enthüllt und mir keine imaginären Schleier der Verblendung von den Augen gerissen, sie war eben einfach eine Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen und einer nervigen Erzählerin (sie war mir einfach unsympathisch). Beim Lesen hab ich mich gefühlt wie bei Oma Erna bei Kaffee und Kuchen, die mir Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg zum Besten gibt. Ja, ganz nett, aber man ist eben doch dann auch froh, wenn man wieder zuhause ist und seine Ruhe hat.

Gestört haben mich auch ein paar Dinge, die mir sehr unrealistisch, oder ersponnen erschienen. Besonders Lisa Moos SM – Anwandlungen und ihr Umgang mit den Kindern -scheußlich!!!

Nun ja, insgesamt ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss.

Meine Bewertung:

ISBN: 3442154227
Goldmann Wilhelm
Januar 2007
kartoniert
272 Seiten
Autobiografische Schilderung einer Prostituierten.
Originaltitel: Das erste Mal und immer wieder. 

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Astrid Martini – Feuermohn

Verfasst von Esther am Juni 29

Geht`s noch heisser?


Schwer vorzustellen!

Inhalt laut Klappe:

Der Journalistin Anna ist nichts mehr zuwider als reiche Jet-Set-Machos, die mit dem goldenen Löffel im Mund geboren werden und vom ererbten Geld auf der Suche nach Sex und Partys um die Welt jetten. Regelmäßig lässt sie sich in ihrer Kolumne über diesen Männertypus aus. Ihr bevorzugtes Läster-Opfer heißt Aaron Vanderberg, Erbe einer Juwelier-Dynastie. Aaron ist berüchtigt für seine Verführungskünste, seine sexuelle Anziehungskraft und seine ausschweifenden Partys.
Aaron, dem Annas Kolumne schon lange ein Dorn im Auge ist, lockt Anna auf sein luxuriöses Anwesen, wo er sie Unterwerfung lehrt und in die Abgründe sexueller Lust führt …

Erotik definiert sicher jeder Mensch anders, keine Frage. Martinis Feuermohn hat zumindest meine persönlichen Fantasien und Sehnsüchte zu 100 % angesprochen. Ich war hin und weg von den schönen Szenarien, den mitreißenden Charakteren und nicht zu letzt von den von Martini wundervoll gezeichneten zauberhaften Kulissen des Romans. Jedes Detail ist bedacht und mit Liebe dargestellt.

Die Atmosphäre des Romans ist traumhaft und sicherlich nicht besonders realitätsnah, aber: Scheiß drauf! Es prickelt beim Lesen unentwegt und überall und dieses schöne Gefühl lässt einen das schnell vergessen und in den Sphären des Romans schweben. Nur eins ist an dem Buch wirklich schrecklich: Es ist irgendwann zu Ende!!!

Meine Bewertung:

ISBN: 3938281375
Plaisir d'Amour Verlag
Juni 2008
gebunden
184 Seiten

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Samara Fraser – Wikingerglut

Verfasst von Esther am Juni 29

08/15…

…ist das, was mir zu diesem Roman spontan einfällt. Es ist gerade mal 1 Woche her, dass ich die Wikingerglut beendet habe und es fällt mir schon schwer mich an den Roman zu erinnern (was eindeutig nicht an meinem schlechten Gedächtnis liegt ;) ). Also lese ich mal wieder den Klappentext, um mir das Schreibwerk in Erinnerung zu rufen.

Die Irin Maline und ihr zukünftiger Gatte werden auf einer Schiffsreise von Wikingern angegriffen. Der Wikinger Galdur, der allen Iren Rache geschworen hat, verschleppt Maline als seine Gefangene und Sklavin. Maline ist jedoch nicht gewillt, sich dem Barbaren hinzugeben. Ein leidenschaftlicher Kampf entbrennt …

Joa, okay… Ich erinnere mich dunkel. Maline ist eine Irin; der Wikinger Galdur hasst Iren, weil sie seine Mutter einst geschändet haben und damit seine Familie zerstört haben. Der junge Galdur schwört Rache, will alle Iren vernichten. Auf einem irischen Schiff, dass von Galdur gekapert wird befindet sich nun eben die schöne, eigenwillige und widerspenstige Irin Maline. Der Wikinger nimmt sie als Sklavin, was die Dame naturgemäss wenig begeistert. Sie widersetzt sich permanent dem Willen ihres Herren und erregt damit seinen Unmut ebenso wie sein Gemächt. Es folgen einige Intrigen und nette Sexszenen. Teils geht es auch etwas härter zur Sache. Als SM – Roman kann man das Buch allerdings kaum bezeichnen. Eher würde ich das Buch als stinknormale Wikinger-Schmonzette mit etwas mehr Freizügigkeit als gewöhnlich beschreiben. Samara Fraser kann auch handwerklich nichts aus der schwachen Geschichte rausholen.

Ein eher schwaches bis mittelmäßiges Buch von dem, von mir geschätzten, Plaisir d’Amour Verlag.

Meine Bewertung:

ISBN: 3938281332
Plaisir d'Amour Verlag
Dezember  2007
gebunden
200 Seiten

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