Verfasst von Esther am Juni 30
Sympathisches, humorvolles Handbuch zum Thema Sadomasochismus
Was wir schon immer zum Thema wissen wollten, finden wir zum großen Teil hier in diesem Buch. Zumindest die technische, praktische Seite ist gut abgedeckt. Es finden sich haufenweise Adressen, Anlaufstellen und Ratschläge rund um das Thema BDSM. Abgerundet wird das Gesamtbild des Buchs durch viele Erfahrungsberichte, beispielsweise zum Coming-out, Regeln auf SM – Parties und professionellem SM.
Die Wahl der Qual ist kein Buch zum Schmökern, es gibt keine spannenden Einzelschicksale, oder lüsterne Geschichtchen (schade eigentlich
), es ist ein Sachbuch und streckenweise vielleicht ein bisschen zu trocken.
Allerdings wie gesagt ein informatives Buch für Anfänger und Neugierige.
Meine Bewertung:

rororo Taschenbücher
344 Seiten
Erschienen: August 2004
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag Aus der Reihe: Sachbuch Autor(en): Passig, Kathrin / Strübel, Ira
ISBN-10: 3499616920
ISBN-13: 978-3499616921
Veröffentlicht in Erotisches, Lebenshilfe/Religion, Rezensionen | 1 Kommentar »
Verfasst von Esther am Juni 29
Erstmal zu Ende gähnen….
… muss ich eben gerade noch, bevor ich mich an die Rezension dieser ermüdenden Autobiographie wage.
Erstmal zum Inhalt:
In „Das erste Mal und immer wieder“ erzählt Lisa Moos intim, offen und detailliert von ihren Erfahrungen als Prostituierte: von Leidenschaft, Hemmungslosigkeit, sexuellen Obsessionen und Schattenseiten des Gewerbes – und warum sie die Hoffnung auf die große Liebe niemals aufgegeben hat.“Es ist ein medialer Tabubruch: Die ehemalige Prostituierte Lisa Moos spricht offen und detailliert über die Welt der käuflichen Liebe. Es ist ein schonungsloser Bericht über Gewalt, Liebe, Sex und eine Bestandsaufnahme der Situation der Huren in Deutschland.
Es freut mich sehr für Lisa Moos, dass sie sich ihre Sorgen, Ängste und Traumata ihrer Vergangenheit von der Seele schreiben durfte und damit auch noch Kohle verdient hat. Allerdings war es zum Lesen der reinste Horror an Langeweile. Die Geschichte von Frau Moos hat mir nichts enthüllt und mir keine imaginären Schleier der Verblendung von den Augen gerissen, sie war eben einfach eine Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen und einer nervigen Erzählerin (sie war mir einfach unsympathisch). Beim Lesen hab ich mich gefühlt wie bei Oma Erna bei Kaffee und Kuchen, die mir Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg zum Besten gibt. Ja, ganz nett, aber man ist eben doch dann auch froh, wenn man wieder zuhause ist und seine Ruhe hat.
Gestört haben mich auch ein paar Dinge, die mir sehr unrealistisch, oder ersponnen erschienen. Besonders Lisa Moos SM – Anwandlungen und ihr Umgang mit den Kindern -scheußlich!!!
Nun ja, insgesamt ein Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss.
Meine Bewertung:

ISBN: 3442154227
Goldmann Wilhelm
Januar 2007
kartoniert
272 Seiten
Autobiografische Schilderung einer Prostituierten.
Originaltitel: Das erste Mal und immer wieder.
Veröffentlicht in Biographisches, Rezensionen | Verschlagwortet mit : Prostiution | Kommentar schreiben »
Verfasst von Esther am Juni 29
Geht`s noch heisser?
Schwer vorzustellen!
Inhalt laut Klappe:
Der Journalistin Anna ist nichts mehr zuwider als reiche Jet-Set-Machos, die mit dem goldenen Löffel im Mund geboren werden und vom ererbten Geld auf der Suche nach Sex und Partys um die Welt jetten. Regelmäßig lässt sie sich in ihrer Kolumne über diesen Männertypus aus. Ihr bevorzugtes Läster-Opfer heißt Aaron Vanderberg, Erbe einer Juwelier-Dynastie. Aaron ist berüchtigt für seine Verführungskünste, seine sexuelle Anziehungskraft und seine ausschweifenden Partys.
Aaron, dem Annas Kolumne schon lange ein Dorn im Auge ist, lockt Anna auf sein luxuriöses Anwesen, wo er sie Unterwerfung lehrt und in die Abgründe sexueller Lust führt …
Erotik definiert sicher jeder Mensch anders, keine Frage. Martinis Feuermohn hat zumindest meine persönlichen Fantasien und Sehnsüchte zu 100 % angesprochen. Ich war hin und weg von den schönen Szenarien, den mitreißenden Charakteren und nicht zu letzt von den von Martini wundervoll gezeichneten zauberhaften Kulissen des Romans. Jedes Detail ist bedacht und mit Liebe dargestellt.
Die Atmosphäre des Romans ist traumhaft und sicherlich nicht besonders realitätsnah, aber: Scheiß drauf! Es prickelt beim Lesen unentwegt und überall und dieses schöne Gefühl lässt einen das schnell vergessen und in den Sphären des Romans schweben. Nur eins ist an dem Buch wirklich schrecklich: Es ist irgendwann zu Ende!!!
Meine Bewertung:

ISBN: 3938281375
Plaisir d'Amour Verlag
Juni 2008
gebunden
184 Seiten
Veröffentlicht in Erotisches, Rezensionen | Verschlagwortet mit : BDSM, Erotik, SM | 2 Kommentare »
Verfasst von Esther am Juni 29
08/15…

…ist das, was mir zu diesem Roman spontan einfällt. Es ist gerade mal 1 Woche her, dass ich die Wikingerglut beendet habe und es fällt mir schon schwer mich an den Roman zu erinnern (was eindeutig nicht an meinem schlechten Gedächtnis liegt
). Also lese ich mal wieder den Klappentext, um mir das Schreibwerk in Erinnerung zu rufen.
Die Irin Maline und ihr zukünftiger Gatte werden auf einer Schiffsreise von Wikingern angegriffen. Der Wikinger Galdur, der allen Iren Rache geschworen hat, verschleppt Maline als seine Gefangene und Sklavin. Maline ist jedoch nicht gewillt, sich dem Barbaren hinzugeben. Ein leidenschaftlicher Kampf entbrennt …
Joa, okay… Ich erinnere mich dunkel. Maline ist eine Irin; der Wikinger Galdur hasst Iren, weil sie seine Mutter einst geschändet haben und damit seine Familie zerstört haben. Der junge Galdur schwört Rache, will alle Iren vernichten. Auf einem irischen Schiff, dass von Galdur gekapert wird befindet sich nun eben die schöne, eigenwillige und widerspenstige Irin Maline. Der Wikinger nimmt sie als Sklavin, was die Dame naturgemäss wenig begeistert. Sie widersetzt sich permanent dem Willen ihres Herren und erregt damit seinen Unmut ebenso wie sein Gemächt. Es folgen einige Intrigen und nette Sexszenen. Teils geht es auch etwas härter zur Sache. Als SM – Roman kann man das Buch allerdings kaum bezeichnen. Eher würde ich das Buch als stinknormale Wikinger-Schmonzette mit etwas mehr Freizügigkeit als gewöhnlich beschreiben. Samara Fraser kann auch handwerklich nichts aus der schwachen Geschichte rausholen.
Ein eher schwaches bis mittelmäßiges Buch von dem, von mir geschätzten, Plaisir d’Amour Verlag.
Meine Bewertung:

ISBN: 3938281332
Plaisir d'Amour Verlag
Dezember 2007
gebunden
200 Seiten
Veröffentlicht in Erotisches, Rezensionen | Verschlagwortet mit : Erotik, Liebesroman, Wikinger | Kommentar schreiben »
Verfasst von Esther am Juni 24
Schönes Cover, schwacher Inhalt
Der Inhalt:
Russland im 18. Jahrhundert: Die adelige Sonja ist die einzige Hoffnung ihrer Familie – nur durch eine reiche Heirat Sonjas kann der finanzielle und gesellschaftliche Ruin aufgehalten werden. Als der reiche Fürst Baranow um Sonjas Hand anhält, ist ihre Familie begeistert. Sonja ist die Heirat mit dem grausamen Fürst jedoch zuwider. Auf der Reise zu Baranows Gut wird die Kutsche von rebellischen Kosaken überfallen und Sonja von ihnen entführt! Andrej, der wilde Anführer der Kosaken, beansprucht die schöne Beute für sich, und obwohl Sonja sich zuerst noch abweisend zeigt, schmilzt sie bald unter seinen Verführungsversuchen dahin …
Ein wirklich scheußlich langweiliges und ein für mich, trotz des wunderschönen Covers, unerotisches Buch war die Kosakensklavin. Als historisches Bild Russlands im 18. Jahrhundert völlig ungeeignet, aber das wäre auch nur eine schöne Beigabe in einem erotischen Roman gewesen. Wichtiger als das ist natürlich die Erotik. Wer hier auf einen Roman der härteren Gangart gehofft hat, liegt schon mal völlig daneben. Ein paar Gruppenvergnügungen und Herumreichen von Frauen unter den Kosaken, lesbischer Weichspülsex, zwei kleine Male die Verwendung einer Peitsche (aber gaaanz sachte) und eine sehr witzige Dominaszene, die mir dann auch als einzige gefallen hat, des Humors wegen.
Insgesamt aber klischeehaft, langweilig und unerotisch.
Meine Bewertung:

ISBN: 3938281359
Plaisir d'Amour Verlag
November 2007 - kartoniert - 203 Seiten
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Verfasst von Esther am Juni 10
Ein SM – Märchen…
… aber was für eines! Dieses Buch ist definitiv nichts für Leute, die etwas gegen tagelang andauernde Dauererregung haben.
Zum Inhalt:
Das schüchterne Körpermodel Eileen verspürt nach einem Fotoshooting für ein SM-Magazin devote sexuelle Fantasien, ausleben kann sie ihre geheimen Wünsche allerdings nicht. Was sie nicht ahnt: Sie hat einen heimlichen Verehrer – den mysteriösen dominanten „Lord“, der ihre Fotos gesehen hat und sich in den Kopf gesetzt hat, Eileen zu seiner Lustsklavin zu machen und ihre Grenzen auszuloten. Einer Einladung des Lords folgend, reist Eileen – teils ängstlich, teils neugierig – mit der Tätowiererin Jenna zu seinem luxuriösen Landsitz. Dort wird sie bereits vom Lord und seinem attraktiven Diener Raven erwartet, und ihre Erziehung zur Sklavin beginnt …
Wie gesagt hat Nina Jansen ein SM – Märchen verfasst, aber eines das den Leser total in seinen Bann zieht. Würde ich ein Werbebuch für SM-Sex suchen, ich würde Bestrafe mich! als absolute Nr. 1 vorschlagen. Wer nach diesem Roman nicht sofort in den nächsten Fetish- Laden rennt, weiß nicht was heiß ist.
Der Roman ist sehr stilvoll, fast hochglanzpoliert, weichgezeichnet, wie ein schöner Traum, und dennoch ist die Lust zum Greifen nah, man schwebt in einer rosa Wolke aus Sex, Schmerzen und Orgasmen. Und diese erotische Spannung lässt 200 Seiten lang in keinster Weise nach. Ich musst mir selbst das Buch quasi aus der Hand reißen, um mich zu beruhigen.
Dabei hat Nina Jansen, trotz all den Orgien und geilen Sessions, auch noch ans Herz gedacht. Ja, ehrlich! Es war auch noch herzergreifend, manchmal wusste ich nicht mal mehr wo es mehr weh tut, oben, unten, mittig? …
Natürlich bekommt man in diesem Buch keinen realistischen Einblick in die Welt des SM, aber was für ein Traum!!!!
Meine Bewertung:

ISBN: 3938281367
Plaisir d'Amour Verlag
November 2007
kartoniert
192 Seiten
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Verfasst von Esther am Juni 5
Auch ich war atemlos…
Dieser Roman von Laura Reese verlangt einem einiges ab. Vor allem ein hohes Maß an Toleranz und Offenheit gegenüber anderen, ungewöhnlicheren Formen der Lust. Und Spaß daran, sich in extreme Rollen zu versetzen. Angst vor deftiger, vulgärer Sprache ist ebenfalls hinderlich.
Wer diese Kriterien erfüllen kann, dem wird Außer Atem dann aber ein sehr spannendes, erotisches Lesevergnügen bereiten.
Zum Inhalt:
Carly Tyler ist eine Frau ohne Gedächtnis. Nach einem Überfall bleibt ihr die Erinnerung an ihr vergangenes Leben verschlossen. Doch als sie den Winzer James McGuane kennenlernt, spürt sie, daß er der Schlüssel zu ihrer verlorenen Vergangenheit ist. Sie läßt sich auf seinem Gut als Köchin anstellen, ohne zu ahnen, daß sich die gegenseitige Anziehung schon bald in Liebe verwandeln wird, in eine Leidenschaft, die mit allen Tabus bricht.
Laura Reese hat mit Außer Atem eine interessante Mischung aus Krimi und SM- Roman verfasst. Die Erotik ist wunderbar in der spannenden Rahmenhandlung verwoben, so dass sie einen automatisch wie ein Strudel mit sich reißt, ohne abzustoßen. So erscheinen selbst Spiele mit Klistieren und Kathetern als logische, natürliche Konsequenz der Geschichte. Erstaunlich wie eng Schmerz und Lust beieinander liegen können, dieser Roman hält es deutlich vor Augen.
Handwerklich wurde das Buch von Reese gut geschrieben, der Spannungsbogen wurde wunderbar eingehalten, natürlich kann man in dem Roman keine subtile Poesie erwarten. Eher harte, dunkele Leidenschaft in direkter, deutlicher Sprache, die einen an die eigenen Grenzen führt und darüber hinaus. So dass man doch des öfteren schauen muss, ob man das Atmen nicht vergessen hat…
Ein rundherum gelungenes Buch
Meine Bewertung:
ISBN: 3442447291
Übersetzt von Jutta-Maria Piechulek
Goldmann Wilhelm
Juni 2000 - kartoniert - 318 Seiten
Originaltitel: Panic Snap
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