SALOMES BÜCHER

Leben und Lesen gegen den Strom

Archiv für Mai, 2008

Eurydike - Die Gier der Fremden

Verfasst von Esther am Mai 24

Faszinierender Einblick in die dunkle Seite der Lust

Mal etwas gutes aus dem Hause U-Books. Ein Buch, dass einen gefangen nimmt, im wahrsten Sinne des Wortes.

Inhaltlich handelt der Roman von Clara und ihrem Coming-out als Submissive. Der Roman beginnt mit Claras erster Session mit dem ihr bis dato völlig unbekannten Dom Falk. Dort hin getrieben von der Fremden in ihr, in Clara, die sich nach Unterwerfung, Demütigung und Schmerzen sehnt.
Anfangs als zwei Persönlichkeiten im Hader noch streng getrennt findet Clara immer mehr zu der Fremden und schließlich werden sie eins, nicht zuletzt durch die Erziehung ihres Doms Eric, dessen Eigentum sie bald wird. Sie verlässt die Sicherheit ihres bisherigen Lebens als Hausfrau, um sich ihm völlig hinzugeben.

Ein paar kleine logische Fehler, Ungereimtheiten und offene Fragen in der Story kann man schon entdecken.
- Was trieb Clara in Falks Hotelzimmer? Ein klein wenig Vorgeschichte wäre interessant gewesen.
- Wie kommt der spießige, langweilige Ehemann so flux an den Kontakt zu Dom Eric? Warum gleich dieser krasse Schritt? Ohne Diskussionen, ohne weitere Worte?
Davon allerdings abgesehen findet man in die Gier der Fremden ein tolles Psychogramm einer
Devoten, mit Beschreibungen ihres Lebens und ihrer Lust die nichts auslassen und oft auch über die Grenze des Erträglichen gehen. Und doch geschieht es, dass einen die Szenen erregen, auch wenn man die Lust in diesen Abgründen und in diese Heftigkeit in der Realität ablehnen würde. Es wühlt einen beim Lesen schon sehr auf, man schwankt zwischen Abscheu und Lust. Zwischen Mitleid und voyeuristischer Geilheit.

Ein empfehlenswertes Buch für alle, die gerne die andere Seite der Erotik kennenlernen wollen und nicht vor deftigen Beschreibungen zurückschrecken.

Meine Bewertung:

ISBN: 3866080808
Ubooks GbR
April 2008 - kartoniert - 115 Seiten

Veröffentlicht in Erotisches, Rezensionen | Getaggt: , | 3 Kommentare »

Daria Charon - Die Maske der Leidenschaft

Verfasst von Esther am Mai 24

Das Erstlingswerk von Daria Charon kann nicht recht überzeugen


Zumindest nicht nach der Lektüre ihres zweiten sehr gelungenem Roman “Die Nichte der Marquise”. Der Debütroman gleicht dann doch noch arg einem gewöhnlichen Nackenbeisser.

Zunächst einmal zum Inhalt:

Siebenbürgen, Ende des 17. Jahrhunderts: Ein Pakt verpflichtet das Städtchen Allershausen, den Herren der Wolfensburg alle 25 Jahre eine junge Frau zu übergeben. Doch dieses Mal verlangen die Wolfsmänner drei Frauen. Die Ratsherren schicken ihnen drei Dirnen. Als der Betrug auffliegt, fordern die Wolfsmänner wutentbrannt ihr Recht. Um ihre jüngere Schwester Samara zu schützen, geht Viola Brugger mit ihnen. Auf der Wolfensburg angekommen, wird sie in einen Strudel aus Hass, Leidenschaft und Begierde gerissen, in dessen Mittelpunkt der geheimnisvolle Mann mit der Maske steht, Kyrian Lupanescu, der Weiße Wolf …

Das klingt alles geiler als es eigentlich ist, die Idee ist zwar gut, aber die Handlung plätschert so leicht vor sich hin. Keine Highlights im Spannungsaufbau halten einen bei der Stange, keine erotischen Feuer, nichts. Eher im Gegenteil: langweilige, fade Protagonisten und vorhersehbarer Verlauf. Der Roman holpert auch, weil er einfach zu kurz ist, die Handlung hätte zum Spannungsaufbau 200-300 Seiten mehr gebraucht. So wird alles im Eilverfahren abgebügelt. Man lernt Protagonistin Viola nicht richtig kennen, ebensowenig wird Kyrian vorgestellt. Die ausbaufähige Geschichte mit der Hure Marie kommt gar nicht zum Zuge.

Fazit:

Trotz aller Mängel in dem Roman, gehe ich allerdings weiter von einer interessanten und entwicklungs- und steigerungsfähigen Autorin aus, gerade da der zweite Roman von Charon so gut gelungen ist . Ich hoffe einen furiosen dritten Roman und werde die Autorin im Auge behalten.

Meine Bewertung:

ISBN: 3404157605
Luebbe Verlagsgruppe
Oktober   2007 - kartoniert - 206 Seiten
'Bastei-Lübbe Taschenbücher'.

Veröffentlicht in Erotisches, Historisches, Rezensionen, Schmachtfetzen | Getaggt: | 1 Kommentar »

Daria Charon - Die Nichte der Marquise

Verfasst von Esther am Mai 17

Welch angenehme Überraschung!


Daria Charons Die Nichte der Marquise ist ein historischer, erotischer Roman von überraschend hoher Qualität. Ich glaube ich habe das Buch in 36 Stunden ohne, oder mit wenigen, Pausen durchgelesen. Das ist bei mir schon eine Seltenheit.

Zunächst jedoch zum Inhalt:

In der französischen Provinz zur Zeit von Ludwig XIV lebt die Bauerstochter Marie in ärmlichen Verhältnissen. Das Mädchen träumt davon diesem kargen Leben zu entkommen. Bald ergibt sich eine Gelegenheit: Die schöne Marie wird von einer Kupplerin, der Marquise de Solange entdeckt und unter dem Vorwand eine Anstellung als Zimmermädchen zu bekommen nach Paris gelockt. Im Haus der Marquise wird Marie dann mit den wahren Plänen für ihre Zukunft konfrontiert. Sie soll als Gespielin für Herren in gehobene Adelskreisen vermittelt werden. Marie entscheidet sich für ein solches Leben, nie wieder will sie in die Armut zurück aus der sie gekommen ist.

Marie ist mit einer natürlichen erotischen Anziehungskraft ausgestattet und schafft es kurz nach ihrer Einführung in die Gesellschaft des Versailler Hofs die Gunst des Königs selbst zu erlangen. Sie wird seine Geliebte und träumt vom Aufstieg zur seiner ersten Mätresse, doch natürlich kommt es erstens anders und zweitens als sie denkt…

Ich bin von diesem Roman ehrlich gesagt begeistert. Zum einen hat Daria Charon einen sehr passablen historischen Roman geschrieben, zum anderen schafft sie es ein Feuerwerk an Erotik zu zünden. Die Temperaturskala der erotischen Handlung reicht von den kalten höfischen Orgien, über liebevolle Kuschelwärme, bis zu brennend heißem Sex. Einzig das Wort Fötzchen, das die Autorin gerne für das weibliche Geschlecht verwendet war gewöhnungsbedürftig.
Nichtsdestotrotz konnte ich meine Augen von diesem Buch einfach nicht mehr abwenden, nicht nur wegen der gelungenen Sexszenen, sondern auch wegen der Spannung in Maries Lebenslauf. Schnell hatte ich sie ins Herz geschlossen, ebenso Tristan, der später eine große Rolle in Maries Leben spielt. So war es denn eben auch nicht verwunderlich, dass das Schicksal der beiden mich gefesselt hat.
Eine tolle Schreibe sei Charon eindeutig zugestanden, sie versteht es den Leser bis zum Ende am Ball zu halten.

Eine sehr befriedigende Lektüre in jeder Beziehung! Toll! Das nächste Buch ist schon geordert… :mrgreen:
Meine Bewertung daher:

ISBN: 3404158229
Februar 2008 - kartoniert - 300 Seiten
Bastei - Lübbe Taschenbücher
6,95 €

Veröffentlicht in Erotisches, Historisches, Rezensionen | 1 Kommentar »

Robin Schone - Im Zauber der Verführung

Verfasst von Esther am Mai 16

Bei dem Buch ” Im Zauber der Verführung” handelt es sich um einen erotischen Liebesroman von der - Zitat Verlag - Meisterin erotischer Liebesromane. Das ist schon allerhand, die Meisterin. Die wollte ich dann doch kennenlernen und habe mir einen Roman der Autorin besorgt. Natürlich war ich auch ein bisschen spitz *g* und habe auf einen vergnüglichen Leseabend gehofft…

Der Inhalt laut Klappe:

Anne Aimes ist sechsunddreißig und hat alles, was ihr Herz begehrt. Nur auf eines musste sie bislang verzichten: die Liebe eines Mannes. Michel des Anges genießt einen Ruf als Liebhaber, der weiß, was Frauen wünschen. Doch mit Geld kann Anne weder den Reichtum leidenschaftlicher Nächte bezahlen noch Michels Herz erobern, das sich ihr öffnet, voller Hoffnung auf ein Glück jenseits der dunklen Schatten, die ihn verfolgen.

Der Anfang, sprich das Vorwort der Autorin war schon vielversprechend. Sie stellt sich als Autorin dar voll allerbester Intentionen. So ist ihr beispielsweise die Freiheit der weiblichen Sexualität ein Anliegen, ebenfalls widmet Robin Schone ihr Buch Organisationen, die sich gegen Genitalverstümmelung bei Frauen engagieren und Organisationen für Frauengesundheit…. Ebenfalls interessant ihr Bericht über die Recherchen zu ihrem Buch, bezüglich männlicher Prostitution Ende des 19. Jahrhunderts.

So weit, so gut.Jetzt kommen wir aber zum eigentlichen Roman:
Dieser beginnt sehr erotisch und anregend, erscheint auch sehr schön formuliert, der Stil ist ansprechend. Eine Jungfrau Mitte 30, reiche Erbin und ihr Lebtag einsam, beschließt einmal in ihrem Leben die Wonnen des Fickens Beischlafs zu erfahren. Hierfür wendet sie sich, da liquide genug, an den Mann schlechthin für solche Fälle, den berühmten Michel des Anges, seines Zeichens: Hengst. Natürlich hat Michel auch ein Geheimnis und schwebt in höchster Gefahr. Die Story ist relativ gut und spannend aufgebaut, auch bis zum Ende. Allerdings allerschlimmste Defizite entpuppen sich dann beim Weiterlesen im sprachlichen Bereich. Für mich eines der schlimmsten Fauxpas` in diesem Bereich ist die Wiederholung. 100 Mal : “Sie war nun mal eine alternde Jungfer”, 100 Mal “Sie spürte das Pochen zwischen ihren Beinen”, 100 Mal “der Mann würde ihn bald töten”….. Unerträglich! Einige andere nette Schlimmitäten:

- Die Protagonisten denken nur an Orgasmen, egal in welcher Situation, ob beim Sterben, oder beim Schlafen, während der Flucht vorm Feind etc…

- Michel des Anges ist der Oberhengst. Er kann jeder Frau 100 Orgasmen in einer Nacht verschaffen, kennt jede Spielweise - eine Offenbarung der Mann! Wo gibt es den? Hat jemand die Telefonnummer?

- Die Protagonisten wird lebendig begraben und vom Protagonisten befreit. Sie ist in völliger Panik, um sie zu beruhigen schiebt der Protagonist der Protagonistin erstmal eine Schokobanane in ihr Schatzkästchen… Na, wenn das nicht der Bringer ist. Also ich mach das in stressigen Situationen ja fast immer…

Fazit: Nette Story mit enormen sprachlichen Defiziten. Also wenn das die Meisterin ist bin ich die Göttin der erotischen Liebesromane…

Meine Bewertung:

ISBN: 3548266525
Übersetzt von Elisabeth Schulte-Randt
Ullstein Taschenbuchvlg.
Februar   2007 - kartoniert - 415 Seiten
Originaltitel: The Lover

Veröffentlicht in Erotisches, Rezensionen, Schmachtfetzen | 2 Kommentare »

Rebecca Brandewyne - Upon a moondark moor

Verfasst von Esther am Mai 16

Und wieder mal ein historischer Liebesroman. Dieser hier von Rebecca Brandewyne ist sogar eigentlich ein sehr unterhaltsamer. In Deutschland ist der Roman unter dem Namen “In mondheller Nacht” bei Goldmann erschienen.

Inhalt (Klappe) :

Die sturmumtoste Steilküste von Cornwall, 1810: Als die bildhübsche Adlige Maggie Chandler ihrem geheimnisumwitterten “Zigeunercousin” Draco begegnet, gerät ihr Leben gehörig durcheinander. Denn in einer mondhellen Nacht im Moor verliert sie nicht nur all ihre Illusionen sondern auch ihr stolzes Herz …Eine stürmisch-romantische Liebesgeschichte an Cornwalls rauer Küste.

Na? Wer hat so eine Ahnung was dieser Roman ist?…

Auflösung: Eine LR-Verwurstung meines allerliebsten Lieblingsromans “Wuthering Heights” von Emily Bronte!
Die Geschichte ist beinahe identisch, nur die Namen wurden von der Autorin dann doch netter Weise noch geändert und natürlich gibt es ein Happy-end (Emily dreht sich sicher im Grabe um)…. Heathcliff heißt hier Draco, Wuthering Heights wurde zu Stormswept Heights (wie kreativ), es tauchen die Lintons und Earnshaw auf, eigentlich fast alle Figuren und Orte. Der Form halber wurden ein paar Dinge natürlich hinzugefügt…

An sich ein nett geschriebener Liebesroman, aber mit Plagiaten kann ich nunmal gar nichts anfangen. Sich mit der Kreativität anderer zu bereichern finde ich mehr als ungerecht und armselig.

Daher meine Bewertung:

Publisher: Warner Books 1988

Veröffentlicht in Historisches, Rezensionen, Schmachtfetzen | 2 Kommentare »

Hummelnest im Kopf

Verfasst von Esther am Mai 9

Im Moment gelingt es mir einfach nicht mich auf ein ernsthaftes Buch einzulassen. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu viel des Guten in der letzten Zeit, denn die Gedanken schwärmen derzeit aus, überall hin, nur nicht auf die Buchseiten vor mir. Frühling eben!… Einzig die Nackenbeisser vor dem Schlafengehen sind noch möglich, allerdings lohnt es sich meist kaum darüber Rezensionen zu schreiben.
Ich verlasse mich aber auf den Lauf der Natur, der mich mit Sicherheit zurück zu dem schönen Büchern des Lebens führen wird, und genieße mein literarisches Lotterleben.

Mein Hummelnest, sprich meinen Kopf, zieht es derzeit eher zur Musik, die ich durch das Lesen auch etwas vernachlässigt habe. Also mache ich zuhause entweder Mini-Feten mit meinen Jungs, oder packe meinen Kopfhörer aus und höre all die schönen CDs die schon angestaubt waren. Ich freue mich auch schon sehr endlich mal wieder ohne Kinder auf das Zita-Rock-Festival in Berlin gehen zu können. Halleluja! Das ich das noch erleben darf… *g*


Zita-Rock Festival 2008

Veröffentlicht in Göttin und die Welt | Keine Kommentare »

Die Liebe des Highlanders - Karen Marie Moning

Verfasst von Esther am Mai 2

Was will frau mehr?…

Kurz zum Inhalt: (ja den gibt es) ;)

Gwen Cassidy, 25 Jahre alt und Versicherungsangestellte aus New Mexico, unternimmt eine Bustour durch Schottland, um ihrer Einsamkeit zu entfliehen. Während eines Spaziergangs in den Bergen fällt sie plötzlich in eine Felsspalte - und landet direkt auf einem schlafenden Mann. Eine ungewöhnliche Begegnung, in mehrfacher Hinsicht, denn der Fremde behauptet, Drustan MacKeltar zu sein, ein schottischer Edler des 16. Jahrhunderts, den es mittels magischer Kräfte in die Zukunft verschlagen hat. Gwen hält den Mann für einen Irren, ist aber fasziniert von seiner Ausstrahlung und verliebt sich schließlich in Drustan. Sie folgt ihm zurück in seine Welt - doch kriegerische Zeiten, Heimtücke und Verrat warten auf die beiden und Gwen benötigt all ihren Mut und ihren Glauben an die Liebe, um die Gefahren zu überstehen.

Ein Schmachtfetzen par excellence. Karin Marie Moning hat denke ich ziemlich gut durchschaut, wie viele Frauen ticken. Sie riecht förmlich was frau an Sehnsüchten in ihr Kissen schwitzt und bringt das zu Papier. Zumindest ich habe es genossen mich mit Gwen in die Arme des starken Highlanders fallen zu lassen.
Frau kann ja auch nicht immer nur stupide Männer - Pornos glotzen…

Erstaunlicher Weise gab es in diesem Roman sogar eine spannende Rahmenhandlung und ich musste auch des öfteren laut vor mich hin lachen, der witzigen Dialoge wegen. Insgesamt also ein erotischer, witziger und herzerwärmender Roman, den man durchaus lesen kann.

Meine Bewertung:

ISBN: 3548256856
Ullstein Taschenbuchvlg.
Juli      2003 - kartoniert - 444 Seiten
'Ullstein - Bücher, Allgemeine Reihe'.

Veröffentlicht in Rezensionen, Schmachtfetzen | Getaggt: , , | Keine Kommentare »

Biographie Philippe Grimbert

Verfasst von Esther am Mai 2

Als Psychoanalytiker arbeitete Philippe Grimbert in öffentlichen Einrichtungen, mit psychotischen und autistischen Kindern, und auch im privaten Sektor. Er begeistert sich für Musik.

Er veröffentlichte drei Essays :
‘Psychanalyste de la chanson ‘ (1996, “Psychoanalyse des Chansons”),
‘Pas de fumée sans Freud’ (1999, “Kein Rauch ohne Freud”), und
‘Chantons sous la psy’ (2002,”Singen wir in der Psychoanalyse”).

Er ist ebenso Autor zweier Romane, ‘La Petite Robe de Paul ‘ (2001) und ‘Un secret ‘ (”Ein Geheimnis”, 2004). Letzterer enthüllt die Geheimnisse, die Grimberts eigene Eltern über seine Familie verborgen hatten. 2004 wurde er durch den “Prix Goncourt des lycéens” und 2005 durch den Preis der Leserinnen der Zeitschrift “Elle” ausgezeichnet. Claude Miller war inspirtiert durch diesen Roman von Philippe Grimbert und drehte im Jahre 2007 den Film ‘Un secret’ (”Ein Geheimnis”) mit Ludivine Sagnier , Patrick Bruel , Cécile de France und Julie Depardieu .

Veröffentlicht in Autorenportraits | Keine Kommentare »