Natascha – Seelenficker
Verfasst von Esther am September 23
Seelenficker ist, laut Angaben der Verleger, das authentische Tagebuch eines jungen Mädchens vom Babystrich.
Diese Thematik ist in der Tat eine der schlimmsten, die man sich vorstellen kann. Ein vom Stiefvater missbrauchtes Kind, das drogensüchtig wird und sein Geld fortan mit weiterem, täglich mehrfachem Missbrauch von perversen Freiern verdienen muss. Natürlich ist dies ein solch sensibles Thema, dass es schwer fällt über dieses Buch, eben nur als Buch zu urteilen.
Um es kurz zu machen: Meiner Meinung nach ist das Buch misslungen. Zunächst ist zu bemängeln, dass es einfach schrecklich poppig aufgemacht ist und das obwohl das Buch von U-Books Verlag in die Kategorie Anti-Pop eingeordnet wurde. Auf jeder Seite finden sich vermeintlich handschriftliche Verbesserungen, Ergänzungen, Zeichnungen und Tintenkleckse, als hätte Natascha selbst, mit dem Schulfüller in der Hand, das Buch lektoriert. Dieses Geschmiere nimmt dem Buch sämtliche Ernsthaftigkeit, durch aufgesetzte Coolness und Jugendlichkeit, schätzungsweise soll sie das Buch authentischer machen. Leider werden diese handschriftlichen Verbesserungen auch nicht einmal näher in einem Vor- oder Nachwort erläutert, so wirken sie eben sehr aufgesetzt. Ebenso die letzte Seite, die aussieht wie einer der originalen handschriftlichen Tagebucheinträge Nataschas, aber nur ein Text in einem handschriftlichen Schrifttyp eines Schreibprogrammes ist.
Die Zielgruppe für dieses Buch sind Jugendliche. Ich habe daher überlegt, wie das Buch früher bei mir angekommen wäre und muss sagen: Es hätte mich auch damals kaum überzeugt. Diese gewollte Authentizität hätte mich auch damals abgestoßen.
Die Verleger behaupten im Nachwort, dass dieses Buch im Gegensatz zu anderen Drogenbiografien literarisches Niveau hätte, es sei auf eindringliche Weise poetisch.
Davon konnte ich leider wenig bemerken. Nataschas Geschichte ist zugegeben traurig, dennoch kann sie nicht recht anrühren(und das sagt eine absolute Mutterglucke, die nah am Wasser gebaut hat), provoziert hat sie mich auch nicht. Es fehlt emotionale Tiefe, oft kamen mir Zweifel an der Echtheit dieses Tagebuchs. Natürlich kann ich dies kaum wissen.
Nichtsdestotrotz sind die Intentionen dieses Buch zu veröffentlichen sicher lobenswert, im Nachwort ist dies deutlich herauszulesen. Ich wünsche mir daher, dass das Buch von Menschen, seien es Jugendliche oder Erwachsene, gelesen wird, denen es wirklich die Augen öffnen kann und/oder sie auf rechte Wege zurückführt. Daher ist mein Gesamteindruck doch etwas gemildert worden.
Meine Bewertung:
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Barbara27Berlin sagte
Das Buch ein Fake?
Fakten(angebliche):
Ein vom Vater missbrauchtes Mädchen
wird drogensüchtig(Chrysal+Heroin) und geht so von 12J bis jetzt auf der Reitertraße einem Babystrich in einer Stadt im Osten Deutschlands, von der aus Ihr Dealer nach Berlin fährt zum Drogenkaufen,in der eine Straßenbahn fährt, anschaffen. Bewacht von Ihrem Dealer+Zuhälter, der Ihr von 330€ für 3h sex gerademal 30€ lässt. Ihr ab und an Kunden(Freunde von Ihm) vermittelt und dann im Nebenraum aufpasst.
Natasch wiegt 37 kilo bei 153cm Größe,hat Schuhgröße 35 und trägt Kleidergröße XXS.In den linken Arm hat Ihr Zuhäter „Du gehörst mir“ geritzt, den rechten sowie Ihre Scham und Beine hat Sie selbst geritzt.
Sie hat eine Nasenring in der vom Stiefvater gebrochen Nase, ein Piercing in der Brust, im linken Ohr 11 und im re. 7 Ohrlöcher.
Cover:
Mit einem Model http://www.kleinertod.de/begegnungen/wgt-2007/wgt-2007-2.htmlerstellt von dem Fetish-Fotografen
Thomas van de Scheek aus Fulda http://www.tvds.de
Einfach nur geschmacklos und höchst unsensiebel! Siehe der umgehängte BabySchnuller sowie der Schmetterling im Haar.
Presse:
Zeitschrift Yam Nr. 40:
Trotz dem keine Orte genannt werden,eine in Berlin (VVR Berek Werbung an einer Bushalestelle, typische orange Kacheln einer U-Bahn-Station) mit einem Model? gestellte Promo-Storry für das Buch, produziert von Marco Kokkot PMMInternational (die im übrigen auch für den UBooks Verlag arbeiten) http://www.pmm-international.com/index.html
http://www.rockstar-models.com/index.html
„Mit 12 auf dem Babastrich“
Fazit:
Kann in Deutschland eine eher jünger aussehende minderjährige über 6Jahre lang auf
der Strasse als Prostituierte arbeiten,
ohne vom Ordnungsamt, Polizei, Jugendamt erwischt zu werden?
Versucht dann noch jünger auszusehen,
weil es dann mehr Geld gibt, weil angeblich ältere also ü18 nicht gefragt sind?
Gibt es denn überhaupt genug (perverse), die
dieses Risiko eingehen, dafür gibts ja sicher ein paar Jahre Knast, oder?
Wo soll dieser angebliche Babystrich sein?
(Berlin: Kurfürstenstrasse? bekannt aus dem Buch Christiane F., in Halle oder in Leipzig(einfach mal googeln)?
Geht eine massiv Drogenabhänige nebenher noch zur Schule?
Seit wann macht Heroin laut Natasha fett?
Natasha ist jetzt clean und macht eine Lehre,
geht aber immer noch anschaffen(und bewegt sich somit in der Drogenscene), weil das Geld nicht reicht (die Mutter bekommt HartIV).Muss nun aber nicht mehr mit jedem mitgehen, das ist ja toll oder?
Also ich glaub die Geschichte nicht!
Wenn es zu dem Prozess gegen Ihren Dealer/Zuhälter kommt gegen den Sie aussagen will wird man wissen ob die Geschichte war ist oder nicht!
Esther sagte
Danke für Deinen wirklich aufschlussreichen Kommentar. Ich denke da ähnlich, es holpert an jeder Ecke in dieser Story. Sicher keine authentische Geschichte. Alles ist einfach eine Spur zu dick aufgetragen.
John-Patrick Berger sagte
http://www.kleinertod.de/begegnungen/wgt-2007/wgt-2007-2.html *schmacht
http://www.kleinertod.de/begegnungen/wgt-2007/wgt-2007-14.html
… erinnert mich an mein Engelchen *schmacht
@Barbara – orange Kacheln U-Bahn und Straßenbahn, klingt beinahe nach Berlin S-Bhf Oranienburger Straße. Allerdings eben S-Bahn, zwar unterirdisch im Tunnel, aber eben keine U-Bahn … künstlerische Freiheit ?!
Meineswissens war da auch mal „was“, berüchtigter Straßenstrich, allerdings in den 90er Jahren, sozusagen im letzten Jahrtausend.
Deshalb müßtest Du eigentlich jetzt schon den herbeigesehnten Prozess ergooglen können, oder aber, es entsprang alles des Autors Phantasie.
Ich würde das Buch nach euer beiden Beschreibung zumindest nicht mehr lesen, sondern es sofort in meine große, begrifflich weit gefasste „Fantasy“ Kiste packen.
Barbara27Berlin sagte
Habe mich gefreut, dass nicht nur Ich dass
so sehe. Stehe halt nicht auf Tränendrüsengeschichten die als „wahr“
verkauft werden!
Habe noch vergessen:
Die Ihr Kind von einem Freier durch einen
kalten Entzug verloren hat und sich deshalb als Mörderin sieht.
Die sich kleinere Füße bei Gr35 wünscht,
Sich bei 37kg Fett absaugen lassen will.
Wäre mal interessant was ein Profi, wie die Streetworker in Berlin,
zu diesem Buch sagen?
Esther sagte
Ich frage mich bezüglich der Authentizität besonders, warum man zum Schluss diesen unechten Tagebuchauszug abgedruckt hat und nicht eine echte Seite, was ja zumindest einen Anflug von Echtheit bezeugt hätte. Mit Schutz der Person kann das ja wohl kaum zu tun haben.
Ich schätze mal die Verleger wollten gerne einen Kassenschlager abliefern, ohne sich die Arbeit von jahrelanger Recherche zu machen. Zumindest kommt das so rüber.
P.S.
@ Johnny: Ja, das ist eine Hübsche…
Aber meinst Du die spielt in Deiner Liga?
John-Patrick Berger sagte
@Esther .. „wenige Erinnerungen“ waren Deine Worte .. aber dennoch diese Frage ?!


Die Frage ist dann wohl eher in welche Richtung die „Wertung“ geht
Sagen wir mal die ähneln meinem Engelchen von früher, hast nämlich teilweise recht Esther. Mit der im Arm in der Türkei könnte ich evtl. im Knast landen
… dann eben ein wenig älter, im selben Style
http://www.kleinertod.de/begegnungen/wgt-2007/wgt-2007-75.html
http://www.kleinertod.de/begegnungen/wgt-2007/wgt-2007-124.html
Barbara27Berlin sagte
Hier der Link zum Bericht in Yam:
http://www.ubooks.de/Singelansicht.66.0.html?&cHash=a5e835c0b0&tx_ttnewsbackPid=62&tx_ttnewstt_news=95
Ubooks sagte
Hallo,
sehr gerne möchte ich als Verlag zu diesem Thema Stellung beziehen.
Zum einen: Es handelt sich (leider) um die authentische Geschichte einer jungen Dame, die glücklicherweise ihr Leben mittlerweile wieder auf die Reihe zu bekommen scheint.
Die Tatsache, dass sie selbst unerkannt bleiben möchte gerade weil sie ein ‘normales’ Leben anstrebt und ihr diese Möglichkeit geboten wird, sollte verständlich sein.
Zum Thema des ‘Dick-auftragens’: Wir haben an dem Tagebuch nichts geschönt und auch textuell nicht eingegriffen. Es ist das Tagebuch eines jungen Mädchens! Was erwartet Ihr denn? Eine nüchterne und objektive Analyse ihrer Situation? Wohl kaum. Natürlich ist der Text subjektiv, aber ich denke, er zeigt auf, wie es auch in unserer Gesellschaft zugehen kann.
Das Cover: Provozierend, richtig. Warum? Das ist schnell erklärt: In den vergangenen Jahren wird in der Werbung immer wieder das Kindchenschema bemüht. In Filmen funktioniert der absolute Bösewicht (nein, kein James Bond-Goldfinger) nach dem einfachen Prinzip: Er hatte was mir Kindern … Wir sind mittlerweile als Gesellschaft derart hysterisch, dass wir versuchten, mit dem Umschlagfoto genau dieses Schema anzusprechen und mit dem Text zu zeigen, wohin so etwas führen kann.
Dann zu den Fotos aus der YAM: Keine Sorge, Natascha kommt nicht aus Berlin. Dort war lediglich der Fotograf, der die Fotos gemacht hat. Das war ein Zugeständnis der YAM an Natascha für welches wir sehr dankbar sind: Ein Fotograf, den sie auswählt und nicht mehr Kontakt zu den Medien als absolut notwendig. Und nicht jedes Magazin oder jeder Pressekontakt war derart zu Zugeständnissen bereit. Einige sagten uns ins Gesicht „ist doch gut, wenn sie vor den Kameras zusammenbricht. Das bringt Quote!“. Also wenn es darum geht …
Wir von Ubooks haben nie mit einem derartigen Erfolg und Interesse gerechnet. Und vor allem haben wir das voyeuristische Interesse der Medien unterschätzt, welches sich nicht mit den Tagebuchauszügen zufrieden gibt, sondern die echte Natascha ins Licht der Öffentlichkeit ziehen möchte, ohne Rücksicht auf Verluste (es sind ja nicht die eigenen).
In diesem Sinne.
Ubooks
Esther sagte
Erst einmal danke für die Stellungnahme. Ich finde wichtig immer alle zwei Seiten der Medaille zu betrachten und natürlich auch in diesem Blog darzustellen. Freie Meinungsäußerung und Hinterfragen ist ebenfalls wichtig. So kann sich jeder eine eigene Meinung bilden.
Kurz noch: (Ich gehe jetzt mal von einer authentischen Geschichte aus.)Ja, Natascha ist ein Teenie und ich habe auch sicher inhaltlich etwas in der Richtung erwartet, wie es sich später auch darstellte. Daran habe ich persönlich nicht so viel zu bemängeln, eher aber an der reißerischen Art das Buch zu präsentieren. Die Geschichte pur einfach nur gedruckt hätte wesentlich intensiver gewirkt, als diese Verbesserungen und Bemerkungen, die ja eben auch nicht mal „echt“ sind. Das ist Schade und hat einen fahlen Beigeschmack, bei solch ernster Thematik.
Ihr habt nicht mit solchem Interesse gerechnet? Bei der gewollt provokanten Aufmachung? Ihr habt das voyeuristische Interesse der Medien unterschätzt? Bei dem provokanten Cover? Schwer zu glauben, Entschuldigung.
Das Buch verkauft sich doch sicher bestens, auch gerade durch die kontroverse Diskussion. Von daher werdet ihr sicher nicht ganz so traurig darüber sein.
Das Interesse an Nataschas Person ist denke ich eine natürliche Reaktion. Man möchte eben sicher sein, ob es sich bei dem Buch um Fiktion oder Realität handelt.
Ubooks sagte
Hallo Esther,
ob Du es glaubst oder nicht, aber wir haben mit dem Erfolg nicht gerechnet. Warum? Ganz einfach: Als wir 2004 begonnen haben, Nataschas Tagebücher zu sichten war Ubooks um einiges kleiner und auch ein Cover war noch nicht in Sicht.
Natürlich möchten wir provozieren, das ist aber nicht dem Buch geschuldet, sondern alleine der Tatsache, dass wir als Verlag auffallen möchten/müssen. Bei 100.000 Buchneuheiten muss man sich schon etwas einfallen lassen …
Wegen der Aufmachung: Das ist Geschmackssache und darüber lässt sich in meinen Augen nicht streiten. Dem einen gefällts, dem anderen nicht. Nur: Nataschas Handschrift ist nur schwer zu lesen, deshalb keine Originalseiten. Stattdessen der Versuch, das Originaltagebuch zu imitieren.
Nikita sagte
Irgendwo wird über die handschrifltlichen Aufzeichnungen im Buch kommentiert. Ich finde sie dienen dazu, dem Leser zu zeigen, wie das original handgeschriebene Tagebuch von Natascha ausgesehen hat, daß sie die Sachen nicht einfach so hinterneinander geschrieben, sondern sie ihre Gefühle auch in der Schreibweise Ausdruck verliehen hat und das kann man nunmal nicht so tippen.
Esther sagte
Wenn man sie nicht im Original drucken konnte, hätte man es lassen sollen. Es wirkt unglaubhaft. Warum musste auch die letzte Seite, die komplett aus einer Tagebuchseite besteht, in einer künstlichen Schrift gedruckt werden? Sie im Original zu drucken wäre sinnvoll gewesen.
Ich habe in meinem Leben leider ähnliche, wenn auch weniger krasse, Erfahrungen wie die im Buch beschriebenen machen müssen. Ich finde es nur ganz persönlich unglaubhaft. Dennoch (das hoffe ich): Sollte das Buch jemanden abschrecken, von Drogen und Prostitution fernhalten, hat es ja einen guten Zweck erfüllt.
Melanie sagte
Also mich im alter von 15 hat das buch sehr beeindruckt.
ich weiß nicht ob es hier einige nicht wahrhaben wollen
aber so sieht die realität aus ich habe mich nach dem buch sehr mit dem thema kinderprostitution beschäftigt…und ja es stimmt…einiges kommt nicht gerade selten vor.
dieser ewige teufelskreis zwischen drogen,geld und seinen körper verkaufen ist realistisch.
und diese ich sag mal „rumgeschreibsel“ im ganzen buch und die tintenklekse machen das buch…interessant
…und dieses cover …ein besseres hätten sie nicht finden können
dieses mädchen…kindlich mit dem schnuller…und der haarspange…und narben überall am körper
es spiegelt eig. das ganze buch wieder…das kindliche wesen,ihre narben…und ihre haltung
natürlich soll das cover auch zum kauf anregen …ich mein der verlag will auch geld verdienen…keine frage das bleibt bei KEINEM buch aus…
und wenn man nataschas handschrift nich lesen kann…was wollt ihr dann mit dieser seite…wolt ihr daneben dann noch eine übersetzung lesen?..find ich leicht sinnlos
vllt könnte man einiges im internet veröffentlichen …eine eigene homepage wo auch ähnliche bücher vorgsteltt werden und noch einige zusatzinfos gegebene werden
fänd ich sehr interssant
so …also das buch insgesamt fand ich klasse..
und ich bin ja eig. in der altergruppe die dieses buch ansprechen soll
Esther sagte
@ Melanie
Nein im Ernst: Eine naive Sichtweise ist in Deinem Alter (15) ja auch völlig legitim und ich respektiere Deine Gefühle gegenüber dieser finsteren Geschichte einer Gleichaltrigen. Wahrscheinlich kann man sich mit 15 nicht mal im Traum vorstellen, dass ein erwachsener Autor sich eine solche krasse Geschichte auch einfach aus den Fingern saugen kann.
Es ist schön, dass Du mit 15 Jahren bereits weist wie die Realität aussieht.
Gib mir 2 Wochen und ich schreibe Dir das Tagebuch einer Prostituierten, die ihren Weg in ein Kloster gefunden hat.
Liebe Grüsse
Esther
Melanie sagte
gut ich gebe dir zwei wochen …=)
im ernst dann möchte ich dieses tagebuch haben…glaubhaft ^^
is kein scherz…
viel spass =) …okay?
liebe grüße
Melanie
ich halt das buch immer noch für die wahrheit und ich glaub ich bin nicht so ganz die einzige ^^
Esther sagte
Ja, Du und die anderen Millionen Tokio-Hotel Teenies…
Aber das die Masse nicht immer recht hat, hat die Geschichte uns schon anschaulich vorgeführt…
Melanie sagte
ach immer wieder tokio hotel vorzuschicken is eig. ziemlich primitiv…befass dich mit deren geschichte vllt biste dann nicht mehr so eingestellt
…ich wollte das buch von dir…schon dabei?
dann lass dir doch irgendwelche beweise des verlages schicken
irgendwie muss man da ja dran kommen
lg Melli
Esther sagte
Lieber Melanie
Und mit der Geschichte von Teenie-Idolen habe ich mich vor 20 Jahren befasst, danke es reicht… Die Form von Rattenfängerei war schon immer gleich, sogar schon 1284 zu Hameln. Flöte den Kindern was und sie folgen Dir, selbst ins Verderben.
Das Adjektiv primitiv (latein. primitivus „einfach“) steht für:
primitive Lebensform, in der Biologie eine ursprüngliche Lebensform oder : einfach, als Synonym, Einfachheit.
Da ich nicht davon ausgehe, dass Du mit mir über Biologie fachsimpeln willst, gehe ich mal davon aus Du meinst einfach ? Es ist in der Tat einfach, weil es nun mal einfach so ist.
Meine Idole waren aber wesentlich cooler als so ein kaugummikauender Bill
Welche Beweise sollte der Verlag den vorlegen. Zeugenaussagen der Freier? Eine Haarsträhne von Natascha? Das Original- Tagebuch? Ein Gespräch mit der echten Natascha?
Was wäre denn überzeugend?
Gruß
Esther
Melanie sagte
primitiv -> einfallslos -> einfach
dieses argument bringt jeder
naja es geht hier ja nich um TH
der verlag sollte vllt einige tagebuchseiten im netz veröffentlichen oder mal so ein interview mit natascha aber da is wieder das problem was ihr habt
das könnte auch gefälscht sein.
Das is genau der grund wieso ich nie erwachsen sein will
weil alle erwachsenen alles auf das genaueste durchleuchten und nicht mal den eig. sinn des buches erkennen. Ihr seid immer auf sowas wie echt und nicht echt aus.
mal son bsp aus meinem leben. als wir zu besuch einer bekannten waren…hatte diese geburtstag und hat so ne hässliche prada tasche bekommen und ihr einziger gedanke war…sich die frage zu stelln ob des ding echt oder nicht echt is.
…Ihr sollt es doch nicht für echt halten sondern WIR.
und wir halten es für echt…zumindest die meisten.
Das buch schockt…und ein buch muss schocken damit es bei den jugendlichen heutzutage ankommt.
gruß Melanie
Esther sagte
Soso, wer denn noch so? Da scheint ja jeder doch meine Meinung zu teilen…
TH= Tote Hosen ? Tiroler Hüte? Totale Hirnamputation?
Übrigens: Es gibt so etwas wir Groß- und Kleinschreibung und SMS-Steno Sprache tut mir weh. Aua! Bitte einer alten sprachliebenden Frau zuliebe: Gnade !
Och nee, wie süß! *knuddel*
Ihr tut mir wirklich leid, das ist sehr traurig. Eine Message kommt nur in solche brutaler Weise bei Euch an?
Und: Ihr wollt also beschissen werden?
Trotzdem
Frohe Weihnachten, Melanie
Melanie sagte
glaub mir
in der schule schreib ich besser
jeder bringt dieses argument wenn er nicht weiter
wer will schon erwachsen sein?
und ein medium muss schocken weil wir in einer umgebung aufwachsen wo drogen wie zigaretten und/oder alkohol zur normalität gehören?
hast du kinder? in meinem alter?
wenn ja…dann müsstest du das doch sicher wissen^^
beschissen werden?! öhm?!
wieso trotzdem frohe weihnachten? hört sich so abwertend an…ich diskutiere ja nur mit dir…:P
auch von mir frohe weihnachten
Melanie
Esther sagte
Sei mir nicht böse Melanie aber diese „Diskussion“ auf kindlichem Niveau scheint mir für ein Literatur-Blog reichlich sinnlos….
Danke für Deine Kommentare und
Tschüss
Esther
Herbert sagte
Das lasse ich lieber unkommentiert.
Die ganze „Diskussion“ allerdings kann ich nicht unkommentiert lassen. Eine, ihrer Meinung nach, erwachsene Frau diskutiert mit einer 15 Jährigen, beide mit der trotzigen und uneinsichtigen Einstellung, die normalerweiße nur Kleinkinder an den Tag legen, die „Erwachsene“ sogar darauf erpicht ihr Gegenüber mit offensichtlichen Angriffen abseits des eigentlichen Themas anzugreifen. Bitte werde erwachsen, nicht das Melanie nun einen falschen Eindruck von Erwachsenen im allgemeinen bekommen hat.
Um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen: Meiner Meinung nach ein ganz nettes Buch, zu überteuert um das pseudo Ideal des Verlags („Aufmerksamkeit auf ein gesellschaftliches Problem lenken) glaubhaft zu vermitteln, zu unrealistisch um nicht als Fiktion abgestempelt zu werden. Aber dennoch, es liest sich leicht, macht die Problematik auch für die Jugend zugänglich und enthält eine Menge Wahrheit.
Herbert
Esther sagte
Lieber Weisheit-mit-Schaumlöffel-Fressender Herbert,
schon mal was von Ironie gehört?
Aber mal Tacheles, was möchtest Du jetzt hier erreichen? provozieren? Die Diskussion neu anfachen? Oder fühlst Du Dich einsam und möchtest gerne in unserem Kindergarten als Papi mitspielen ?
Zu Deinem Kommentar zum Buch muss ich nicht mehr viel sagen. Damit dieses Buch als ganz nett und leicht zu lesen zu titulieren, hast Du Dich schon selbst als ernstzunehmender Kritiker disqualifiziert.
Grüße von Salome
Dr. von Stein sagte
Also ich bin durch zufall auf diesesn tread hier gestoßen, aber also bitte!!! Wenn man das hier liest könnte man meinen, das es in Deutschland Keine Kinderprostitution und keinen Missbrauch an Kindern gibt, aber ich bitte euch das könnt ihr nicht wirklich glauben!!! Ich kann mir schon vorstellen, das der Verlag natürlich an einigen Stellen übertreibt. Manche stellen sind denke ich auch nicht Orginaltextlich übernommen, aber da das Buch von einer dritten Person geschrieben wurde, wird vielleicht nicht alles so wiedergegeben, wie man es sich vielleicht wünschen würde. Allerdings ändert es nichts daran, das es selbst hier in Deutschland mehrere Babystichs in verschiedenen Großstädten gibt und ich denke man sollte lieber darüber nachdenken ob man das buch nicht 2€ teurer macht die dann diesen Kindern zu gute kommen.
MFG
Dr. Wolfgang von Stein
Esther sagte
Hallo Wolfgang,
ich erwarte von einem studierten Mann, zudem auch noch einem Dr. (wie so schön von Dir betont), doch zumindest des Lesens mächtig zu sein. Niemand hat hier in Abrede gestellt das es Kinderprostitution gibt!!! Ich muss doch sehr bitten, solche Unterstellungen zu unterlassen! So was macht mich wirklich sauer.
Ein Buch zu kritisieren und für unglaubwürdig zu halten, hat doch bitte nichts mit damit zu tun, die Tatsache zu leugnen, dass es solch schlimme Dinge natürlich gibt!
Im Übrigen ist die Idee mit den 2 € eine sehr gute, die die Intentionen des Verlags in ein positiveres Licht gerückt hätte.
Grüsse
von
Salome
Ana sagte
Hallo,
wir werden es wahrscheinlich nie erfahren, ob die Geschichte von Natascha echt ist, oder nicht. Ich könne mir aber gut vorstellen dass die Story erfunden wurde. Ich meine, welches Buch würdet ihr euch eher kaufen.. ein „echtes“ Tagebuch, oder ein Produkt der Fantasie.. Ausserdem, dadurch, dass die Story „echt“ ist, soll es uns Jugendliche noch mehr schocken. Mich persönlich hats nicht geschockt. Die Vorstellung davon, dass sich Erwachsene diese Story ausgedacht haben hat mich eher amüsiert. Aber vielleicht hat das Buch auf mich deswegen so gewirkt, weil ich nicht zu den Jugendlichen gehöre die sich für Drogen interessieren und weiteres Zeug.
Ich finde es lächerlich. Die Geschichte von Anne Frank ist viel beängstigender.
Grüße, Ana.