Autorenportrait Philippe Claudel
Verfasst von Esther am August 21
Philippe Claudel wurde 1962 in Dombasle-sur-Meurthe, Lothringen geboren.
Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 2003, mit der großen Sensation des französischen Buchherbstes, seinem Buch Die grauen Seelen.
Philippe wird als universaler Regionalist eingestuft, das heißt er geht von der Einbindung in seine Ursprünge (Lothringen/Lorraine) aus. Er schreibt „für die Seelen des Nordens“, gekennzeichnet von der Geschichte, der Industrie, der Arbeitslosigkeit. Er war das Kind einfacher Leute „Proletarier“ und geht weiterhin ins einfache „Bistro“ an der Ecke. Er liebt die Poesie, von den Autoren werden Giono und Simenon genannt. Auch die Malerei.
Er studierte Französisch, hätte aber auch professioneller Alpinist werden können. Anschließend gab er 11 Jahre lang Unterricht in einem Gefängnis (über diese Zeit schrieb er auch das Buch Le bruit des trousseaux, das leider nicht in Deutschland veröffentlicht wurde). Nach dieser Zeit lehrte er wieder Französisch, nun für Behinderte, gleichzeitig auch teilweise Unterricht an der UNI von Nancy.
mehr zu Philipppe Claudel auf meiner Seite www.philippe-claudel.de

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Steffi sagte
Vielen Dank für diese tolle Autorenvorstellung . Aufgrund deiner Begeisterung für Claudel habe ich noch ungelesen zwei Bücher von ihm zu Hause. Diesem Zustand muss langsam abgeholfen werden. Ich glaube ich kenne meine nächste Lektüre
Welches Buch sollte ich dann als erstes lesen? „Graue Seelen“ oder „Monsieur Linh und die Gabe der Hoffnung“
Esther sagte
Willkommen im Club!
)
Nein, im Ernst, ich freue mich das ich Dein Interesse für Claudel geweckt, beziehungsweise reaktiviert habe!
Eigentlich würde ich Dir eindeutig „An meine Tochter“ empfehlen. Als werdende Mutter würdest Du diese Lektüre sicher nie wieder vergessen. Da das aber nicht zur Verfügung steht würde ich Monsieur Linh empfehlen, auch wundervoll.
Freue mich schon auf Deine Meinung!
(keine Angst ich kann auch eine negative vertragen…
Steffi sagte
Dann weiß ich schon mein nächstes Buch, was ich lesen werde!
tom sagte
Und ich freue mich, nun einen längeren und ordentlichen Text zur Vita von Claudel auf Deutsch zu finden. Danke für Deine Mühe.
(Im Text hattest Du bei „rouseaux“ ein t vergessen, es heißt, trousseaux. Dies bedeutet „Schlüsselbund“. Also „Der Lärm/das Geräusch der Schlüsselbünde“ oder sowas.
Gruß, tom
Esther sagte
@ Steffi: Ich freue mich…
@Tom: Danke ! Ich habe es gleich geändert!
War wohl ein copy & paste-Fehler…
tom sagte
Und wie es so ist:
Gerade heute sehe ich, dass in dieser Woche ein neuer Claudel hier auf Französisch herausgekommen ist! Und die ersten Kritiken sind begeistert. Eine Zeitschrift sprach von einem „Meisterwerk“ und dass dieses Buch die „Grauen Seelen“ noch überträfe!
Ich muss mir den Riesenartikel (mit einer Kurzgeschichte, der Vorstellung des neuen Buches und einem Interview von Claudel!) von acht Seiten aber noch genauer durchlesen. Hatte eben keine richtige Muße. Na, Salome, soll ich mich dann etwa mal melden??? (Hehe)
Le rapport de Brodeck (Broché)
de Philippe Claudel
Editeur : Stock (22 août 2007)
Langue : Français
ISBN-10: 2234057736
ISBN-13: 978-2234057739
Esther sagte
Ach nicht doch Tom, warum sollte mich eine öde Nebensächlichkeit wie ein tolles neues Buch von Philippe Claudel und megamässig interessante Berichte denn interessieren? …
Lieber Tom! Bitte! Bitte! Bitte! Bitte! Bitte! Melde Dich mit den Infos!!!!!!!!!!!!!!
Steffi sagte
Ich habe gestern mit „Monsieur Linh und die Gabe der Hoffnung“ angefangen und heute (ganz ehrlich weinend) beendet. Was für ein unglaubliches Buch! Wenige Seiten, aber inhaltsschwer. Einfach toll!
Esther sagte
@ Tom: Vielen, vielen Dank! Das klingt ja wirklich fantastisch, was ich da über Le rapport de Brodeck gelesen habe! Das Interview ist ebenfalls höchst interessant. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf die Antwort bezüglich des Artikel, bzw. des Interviews…
@ Steffi: Das freut mich aber wahnsinnig, dass Dir das Buch so gut gefallen hat. Claudel ist einfach ein einzigartiger Autor!
Ich habe bei Monsieur Linh auch einige Tränchen vergossen…
tom sagte
Meine Antwort hast Du nun. Unter den Bedingungen, die ich weitergab, bist Du nun ganz frei!
Ja, ich finde diesen Artikel, dieses Interview hervorragend!
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