Politiker, Junkies und Poeten…
Verfasst von Esther am Juli 23
Momentan lese ich von jedem etwas. Gegen Ende des Julis werde ich noch einiges an Lektüre ins Rennen für das „Buch des Monats“ werfen. (Warum wirft man eigentlich etwas ins Rennen ?
Naja , werde dem mal nachgehen…)
„Das Herz schlägt links“ ist bis dato eine interessante Lektüre des, von mir sehr geschätzten, Politikers Oskar Lafontaine, die mich jedoch (noch) nicht vom Hocker wirft. Mal schauen… später mehr darüber
Autor, Kolumnist und (Ex-) Junkie Jörg Böckem erfreut mich derzeit akustisch mit seinem (Hör -) Buch “ Lass mich die Nacht überleben. Mein Leben als Journalist und Junkie „. Für mich, als selbst an Sucht erkrankte, ein Buch, das mir zwar oft ein mieses Gefühl in der Bauchgegend macht, aber : dieses Gefühl muss immer mal wieder durchlebt und dann gedanklich verarbeitet werden, dabei ist das Buch sehr nützlich. Der Autor und ich sprechen da die selbe Sprache…
Extrem entzücken kann mich dann Marais „Wandlungen einer Ehe„. Ein Buch, welches mich von der ersten Zeile an zu entführen vermag und mir sehr viel geben kann. Die erste Hälfte ist leider schon vorbei… Werde noch ausführlich berichten!

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Heidi Hof sagte
Drei auf einem Schlag, du Querleserin

Ich war jetzt ganz überrascht, dass du Márai auch schätzt, das hatte ich bisher überlesen
Bemerkenswert wie du mit dem Thema Sucht umgehst!
Ich selber gehe mit meinem Problem als chronisch Kranke genauso offensiv um, warum sollte man sich verstecken. Direkt damals im BT habe ich das erwähnt, und werde immer dazu stehen!
Esther sagte
Ich habe schon vor einiger Zeit Marais „Die Glut“ gelesen und geliebt. Wie solltest Du denn auch alle Bücher, die ich gelesen habe kennen, Heidi?
Zum Thema Sucht: Nöö, ich habe überhaupt keine Skrupel zu meiner Vergangenheit und zu meinen Fehlern und Schwächen zu stehen, sie sind schließlich ein Teil von mir! Wem das nicht passt, der hat leider Pech, vielleicht habe sogar ich das Pech in manchen Fällen, aber ändern kann man es eben nicht mehr. Punkt.
Heidi Hof sagte
Richtig so!
Die Gesellschaft grenzt sowieso viel zu schnell und gedankenlos aus. Und zum Glück gehören wir nicht zu diesen oberflächlichen Menschen, und stehen lieber mit dem Rücken zur Wand, und springen der Meute ins Gesicht
Esther sagte
Schönes Vorwort dazu in Böckems „Danach war alles anders“ (heute angekommen)
“ Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit “