SALOMES BÜCHER

Leben und Lesen gegen den Strom

Weblog-Archiv für 18. Juli 2007

Zum 80. Geburtstag…

Verfasst von Esther am Juli 18

… Alles Gute! 

Heute, am 18.07.2007, feiert der in Sulzbach/Saar geborene Autor, Übersetzer und Lehrer Ludwig Harig seinen 80. Geburtstag! Salome gratuliert und möchte gleichzeitig den Autor nochmals ins Gedächtnis rufen.

Bekannt wurde er 1986 durch seinen autobiographischen Roman „Ordnung ist das ganze Leben„, dem zwei weitere Romane folgten „Weh dem, der aus der Reihe tanzt“ und „Wer mit den Wölfen heult, wird Wolf“

Der vielfach ausgezeichnete Autor (unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis 1987) ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, 1993 verlieh ihm das saarländische Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine Ehrenprofessur.

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Isabel Allende – Das Geisterhaus

Verfasst von Esther am Juli 18

Da schon zu genüge im Netz besprochen, hier nur eine Kurzrezension:

Klappentext:

Eine Familiensaga des 20. Jahrhunderts, in der die wechselhafte Geschichte des chilenischen Patriarchen Esteban Trueba und der Frauen seines Hauses erzählt wird.
Der Erfolg dieses Buches ist dem hinreißenden Erzähltemperament Isabel Allendes zu verdanken: Souverän, mit Phantasie und Witz, mit Zärtlichkeit und Ironie malt die Autorin das große, bunte Tableau einer Familie über vier Generationen hinweg.

Meine Meinung:

Ein Buch, das mich durch Himmel und Hölle geschickt hat.
Nach meinen anfänglichen Skrupeln hat „Das Geisterhaus“ sich schließlich zu einem tollen Familienepos entwickelt. Die Geschichte der Familie Trueba mitzuverfolgen war sehr interessant und wie Isabel Allende diese Geschichte erzählt ist großartig. Besonders gefallen hat mir, das Allende viel Autobiographisches und Geschichtliches in die Geschichte eingeflochten hat, es macht den Roman sehr authentisch und ergreifend. Sie hat ja in der Tat – so weit ich bei Recherchen im Netz gelesen habe – die Frauen ihrer Familie als Vorlagen für ihre Figuren benutzt.
Die Personen im Roman sind also allesamt detailreich und lebendig beschrieben. Besonders Blanca hat es mir angetan, vielleicht weil ich mich selbst oft in der introvertierten, aber dennoch starken Frau wiederzuerkennen glaubte.

Eine „Schattenseite“ gab es allerdings auch. Es ist ein stiller, anspruchsvoller Roman, wie ich finde. Er hatte schon auch einige Längen und kostete mich über einen Monat an Zeit, um ihn zu lesen. Also ein Buch, welches man in Ruhe genießen sollte. Leider habe ich derzeit einfach nicht die Zeit und Muse, um den Roman in vollem Umfang würdigen zu können. Ich werde ihn sicher zu gegebener Zeit gerne nochmals lesen!

Noch kurz ein Wort zu meiner Ausgabe: Ich kann bei Büchern klein und eng gedruckte, vollgestopfte Seiten überhaupt nicht leiden. Meine Ausgabe ist leider eine solche. Das hat mir das Lesevergnügen geschmälert.

Meine Bewertung:


Originaltitel: La casa de los espiritus
Taschenbuch, 503 Seiten
Verlag: Suhrkamp (1989)
ISBN-10: 3518381768

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