Verfasst von Esther am Juli 10
Eine wirklich tolle Neuerscheinung, die es wert ist besonders erwähnt zu werden.
In Deutschland ist Serge Gainsbourg vornehmlich durch seine Stöhnballade „Je t’aime, moi non plus“ bekannt, in Frankreich jedoch ist er eine der Musik-Ikonen.
Bis dato gab es noch keine Biographie auf dem deutschen Markt, dem wurde durch den Jens Seeling Verlag in Frankfurt nun Abhilfe geschaffen. Verfasst wurde die Bio von der britischen Rockjournalistin Sylvie Simmons. Diese soll Gainsbourg nicht als Ikone, eher als den umstrittenen Künstler, der er ja war, mit Verletzungen und Schwächen, aber auch seinem Genie, beschreiben.
Das klingt für mich nach Stufe Rot Kaufalarm!
Sylvie Simmons
„Serge Gainsbourg – Für eine Handvoll Gitanes“
Jens Seeling Verlag,
Frankfurt: 2007
ISBN 978-3-938973-03-5
Preis: 16,80 Euro
Ein paar Sätze aus Wikipedia noch zu Gainsbourg:
Serge Gainsbourg (* 2. April 1928 in Paris; † 2. März in Paris; eigentlich Lucien Ginsburg) war ein französischer Chansonnier, Komponist und Schriftsteller und galt in Frankreich als einer der einflussreichsten und kreativsten Singer-Songwriter seiner Epoche.
Gainsbourg beeinflusste maßgeblich die französische Populärmusik, aber auch Kino und Literatur. Er schrieb die Drehbücher und die Filmmusik für mehr als vierzig Filme. Er trat in der Öffentlichkeit häufig provokativ auf und pflegte das Bild des genialischen Künstlers.
Gainsbourg wurde als Sohn russisch-jüdischer Immigranten geboren. Seine Eltern und er sind auf dem Friedhof Montparnasse in Paris beigesetzt, wo sein Grab neben denen von Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Charles Baudelaire eines der meistbesuchten ist.
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Verfasst von Esther am Juli 10
Hier in der Stiftung Deutsche Sprache kann man sehr interessant schmökern und sich auch sehr amüsieren. Also schaut mal rein! Mir persönlich hat besonders das Wortarchiv gefallen. Etwas ähnliches beabsichtige ich ja auch mit meinem „bedrohten Wort des Tages“.
Also : Benutzt doch
mal wieder unsere schöne Sprache!
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Verfasst von Esther am Juli 10
Sie (Josephine, eine Figur des Buches – Anm. von Esther) gibt einen Schlüssel zum Verständnis des Titels, indem sie sagt: Niemand ist nur Heiliger, niemand nur Dreckskerl, niemand nur schwarz oder weiß. Wir sind alle grau. Die ganze Menschheit schlägt sich in dieser Zone zwischen dem absolut Bösen und dem absolut Guten herum, die sich wie Pole außerhalb der Menschheit befinden. Das fasziniert mich am Menschen: Für ihn ist sehr schwierig, sich niemals im Leben zu irren. Wie soll man das schaffen? Zumal in Kriegszeiten, wo man von höheren Umständen erschüttert wird? Wie soll man da immer die richtige Wahl treffen?
Auszug aus einem Interview mit dem Deutschlandfunk über sein Buch „Die grauen Seelen“
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Verfasst von Esther am Juli 10
Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer ihm die Nase nicht gerade zwischen die Kiefern steckt, den beißt es auch nicht.
Wilhelm Busch

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Verfasst von Esther am Juli 10
Heute ist es:
Schindluder
(heute zur Verarsche verkommen)

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