SALOMES BÜCHER

Leben und Lesen gegen den Strom

Archiv für Juni 2007

Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 30

Heute ausgesucht von meinem lieben (?) Ehemann Manuel:

 

Patriotismus

(„Sprüche von Patriotismus und Leitkultur bedeuten: kaum mehr als nichts. Werte werden vor allem entsichert wenn es gegen Randgruppen wie Homosexuelle (Wert: Ehe und Familie) und Türken (Wert: Leitkultur) geht. Ein übergreifendes Interesse, das alle angeht, verbindet sich nicht damit“)

 

Kulturkritiker Gustav Seibt

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Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 29

Heute ist es:

 

Fußgasaffe

(verächtlich für Autofahrer)

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Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 28

Heute ist es:

 

Möllemann

(Chip für den Einkaufswagen)

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Die Himmelsstürmerin…

Verfasst von Esther am Juni 27

… ist ein, bis dato (erstes Viertel beendet), tolles Buch! Ein Buch, das in erster Linie Wissen über die Geschichte der Uiguren und der Provinz Xinjang vermittelt und dazu ein spannendes Einzelschicksal einer „einfachen“ Frau, die es schafft selbst widrigste Umstände zu meistern. Bin gespannt, wie es weitergeht…

Parallel dazu steigert sich Allendes „Geisterhaus“ permanent. Auch hier ist noch einiges zu erwarten. Die Geschichte von Trueba im zweiten Kapitel ist schon ziemlich heftig.

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Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 27

Heute ist es:

 

indigniert

(entrüstet)

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Salomes Lieblingslieder 2

Verfasst von Esther am Juni 26

Passend zum Regenwetter…

Lisa Gerrard - Sanvean (I am your shadow)

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Neuer Versuch

Verfasst von Esther am Juni 26

Zweiter Anlauf zu Isabel Allendes „Geisterhaus“. Diesmal scheint es zu klappen, ich komme langsam in die Geschichte rein. Mal schauen… Ein bisschen stört mich bis dato die enorme Übertreibung. Beispiel : die über-ausserirdisch wunderwunderschöne Rosa…
Ja, Ja! Ist ja gut! Ich habe verstanden, das Rosa ein zauberhaftes Götterwesen war, Frau Allende.

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Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 26

Heute ist es :

 

Gutmensch

(abwertend für einen Vertreter der „politischen Korrektheit“ )

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Guillaume Musso – Ein Engel im Winter

Verfasst von Esther am Juni 25

Ohoh! Hier habe ich ein Buch gelesen über das ich eigentlich ungerne noch ein Wort verschwenden möchte, naja, aber ich denke ich schreibe dennoch kurz ein paar Zeilen.

Die Geschichte:

Nathan Del Amico ist ein New Yorker Staranwalt, karrieregeil, skrupellos, egoman.
Er kommt aus einfachen Verhältnissen, während die große Liebe seines Lebens, Ehefrau Mallory, in gehobeneren Kreisen geboren ist. (Insgeheim möchte er ihr natürlich mit seinem Streben nach Ruhm nur beweisen, dass auch er ein toller Hecht ist, trotzdem seine Mutter nur ein Hausmädchen war. )
Die Ehe zerbricht, weil Nathan keine Zeit mehr für Frau und Kind hat und Sohn Sean kurz nach der Geburt stirbt.
An einem normalen Bürotag bekommt Nathan dann einen geheimnisvollen Besuch von einem Arzt, der ihm nur mitteilt, dass er ihm gerne helfen möchte. Nathan hält den Mann für verrückt und wirft ihn aus dem Büro. Lächerlich murmelt er vor sich hin Helfen ? Wobei? Doch die Neugierde siegt und Nathan stellt Nachforschungen an.

Kurz: Diese ergeben, – keine Angst ich verrate nicht zuviel – dass Nathan bald sterben wird und der Arzt ein „Bote“ ist, der dazu bestimmt ist ihn zum Tode zu begleiten.

Die Welt des Anwaltes gerät aus den Fugen, er fällt aus allen Wolken und versteht die Welt nicht mehr, etc. etc. Er versucht seine Fehler bei Frau und Kind wieder gut zu machen… natürlich auch alle anderen Fehler… um so in Frieden sterben zu können.

Die Geschichte nimmt allerdings dann eine ungeahnte Wendung.

Meine Meinung:

Ein nettes Thema an sich, aber :

- Warum ausgerechnet New York? Kann die Geschichte nicht in Paris spielen ? Es reicht doch, wenn 90% aller Amis über Amerika schreiben. Ich persönlich mag schon gar keine Geschichten aus Amerika mehr hören, aufgrund deren enormer Präsenz auf den Büchermarkt.

- Warum so viele Klischees? Bei dem Thema wäre doch alles drin gewesen, Mystik, Fantasy, Romatik, Spannung, Anspruch… Von all dem habe ich leider bis auf eine billige „Bleibensiedran“-Spannung à la Seifenoper nichts zu lesen.

- Warum lässt Musso den Leser nicht auch einfach ein wenig Platz zum Mitdenken, statt ihm den Stoff häppchenweise vorzukauen?

- Warum so viel Schmalz? Eine Geschichte die den Tod als Thematik hat, muss peinlich darauf bedacht sein nicht in den Kitsch abzurutschen. Es ist einfach nicht zu ertragen ein solch sensibles Thema mit dem Kitschhammer platt zu hauen. Einfachheit und Ehrlichkeit sind hier einfach wirkungsvoller. Man merkt dem Buch an, dass es dafür geschrieben ist, um ein kommerzieller Erfolg zu sein.

Fazit:

Literarisches Fastfood, schnell gelesen, schnell vergessen…

Meine Bewertung:



(Zwei Punkte für die schönen Zitate am Anfang jeden Kapitels und einige nette Gedanken des Autors)

ISBN: 3442362202
Übersetzt von Antoinette Gittinger
Blanvalet Taschenbuchverlag
Dezember 2005 – kartoniert – 396 Seiten
Originaltitel: Et après..

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Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 25

Heute ist es :

Blaustrumpf


(veraltet für unnahbare, vergeistigte Frau, Emanze)

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Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 24

Heute ist es:

Specker

 

(dreckiger, speckiger Mitmensch ;) )

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Salomes Lieblingslieder

Verfasst von Esther am Juni 23

Dieses hier ist eines meiner immergrünen (Denglisch auch Evergreen genannt) Lieblingslieder, also bitte Stille! und andächtig Lauschen!



Tante Edit:
Wie mir von Steffi mitgeteilt wurde, war ich mal wieder zu saumselig den Interpreten zu nennen.
Also nun aba: Nick Cave & The Bad Seeds – Into My Arms

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Meine Neuen…

Verfasst von Esther am Juni 23

Gestern sind doch glatt mal wieder einige nette kleine Büchlein bei mir ins Häusle geflattert. Trotz strengstem Kaufverbot… Ich konnte mich mal wieder nicht zurückhalten…

Ich möchte aber natürlich nicht vorenthalten welche:

Nr.1 Bodo Mrozek – Lexikon der bedrohten Wörter —> wird schon gelesen

Nr.2 Guillaume Musso – Ein Engel im Winter —> wird schon gelesen

Nr.3 Jean Echennoz – die Grossen Blondinen

Nr.4 Jeffrey Eugenides – Die Selbstmord-Schwestern

Nr.5 Sylvia Plath – Die Glasglocke

Nr.6 Niels Fredrik Dahl – Auf dem Weg zu einem Freund

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Das „bedrohte Wort“ des Tages

Verfasst von Esther am Juni 23

Heute ist es:

 

saumselig

(nachlässig)

(Ja, das bin ich! Denn saumselig ist sozusagen mein zweiter Vorname)

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